Wildeshausen - Für die SPD-Fraktion im Wildeshauser Stadtrat ist eine Wohnbebauung in der Größenordnung, wie sie für das Himmelsthür-Gelände jetzt präsentiert wurde, aus städtebaulichen Gründen nicht vorstellbar – zumindest nicht für die nächsten zehn Jahre, wie Fraktionsvorsitzender Stephan Diekmann mitteilt. Die SPD werde eine Änderung des Flächennutzungsplanes und die Aufstellung eines Bebauungsplans bis 2024 nicht mittragen.
„Wir entwickeln gerade im Westen Wildeshausens großflächig Wohnraum“, erklärt Diekmann. „Als nächstes werden wir ein Projekt der Wohnraumverdichtung von innen nach außen starten, dessen Grundzüge gerade erst erarbeitet werden. Diese beiden Projekte haben für die SPD-Fraktion erste Priorität und müssen zunächst weitgehend abgearbeitet werden.“
Im Übrigen weist der SPD-Fraktionschef den Eindruck zurück, das Vorhaben auf dem Himmelsthür-Gelände sei schon „beschlossene Sache“. Bislang seien nur „in einem aufgeschlossenen, freundlichen Rahmen grobe Eckpfeiler des Vorhabens zur Kenntnis genommen“ worden.
