WILDESHAUSEN - 16 Kandidatinnen und Kandidaten stehen auf Liste der Wildeshauser SPD für den Stadtrat. Sie wurden am Freitagabend im Wildeshauser Hotel Huntetal während der Mitgliederversammlung gewählt. Allerdings bleibt die Liste noch bis zum 25. Juli offen. Bis dahin können sich eventuelle Nachrücker berücksichtigt werden, müssen dann aber auch noch durch die Mitgliederversammlung gewählt werden.

Große Überraschungen gibt es nicht. Anzumerken sei aber, dass der Umfang doch im Vergleich zu anderen Parteien erheblich sei, erklärte Versammlungsleiter Franz Duin nach Wahl und Begrüßung durch die SPD-Ortsvereinsvorsitzende Gerda Lehmensiek. Gekommen war auch die SPD-Landtagsabgeordnete Renate Geuter.

Auf Platz 1 ist Evelyn Goosmann gesetzt. Stephan Dieckmann und Hartmut Frerichs folgen. Vera Debicki, schon durch die Ratsarbeit in der Gemeinde Dötlingen bekannt und seit 2007 Wildeshauserin, kandidiert auf Platz vier. Woldemar Schilberg, Walter Panschar, Thomas Harms, Rajabali Samadi, Ulrich Becker, Ludger Marcy und Peter Thiel folgen. Christoph Pauli, BBS-Lehrer und seit 2007 SPD-Mitglied, ist ein neues Gesicht. Auf Rang 13 kandidiert Gerda Lehmensiek. Holger Busch, Karl-Schulze Temming-Hanhoff (letzterer als Gast) stehen weiter auf der Liste vor Hannelore Hunter-Roßmann, die ausdrücklich eine Kandidatur auf dem letzten Listenplatz wünschte.

„Damit haben die Bürgerinnen und Bürger eine tolle Auswahl an SPD-Kandidaten“, hob Duin hervor. „Ich freue mich, dass gute Namen auf der Liste stehen, die für frischen Wind garantieren.“ Nur noch einen Wahlbezirk werde es in Wildeshausen geben. Das stärke kleine Parteien, aber auch die einzelnen Kandidaten, die so mehr Stimmen erhalten könnten. „Sie sind jetzt im ganzen Stadtbereich wählbar.“

In der Aussprache zur Kandidatenliste, fragte Holger Busch nach, wie sich die Zusammensetzung der Vorschlagsliste ergeben hätte. Gerda Lehmensiek machte klar, dass schon während der Hauptversammlung um Vorschläge für die Kandidatenliste gebeten worden sei. „Der Rücklauf war aber gleich null.“ Der Wahlauschuss habe dann die Liste erstellt.

Duin schlug ferner vor, soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter zu nutzen, um so jüngere Wählerschichten zu erreichen. Hannelore Hunter-Roßmann wies auf ein Seminar hin, bei dem die neuen Medientechniken erklärt werden. Ex-Vorsitzender Norbert Roßmann mahnte einen besseren Auftritt des SPD-Ortsvereins im Internet an. Lange bestehende Fehler müssten beseitigt werden.