Wildeshausen - Zahlreiche Sachthemen standen im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins Wildeshausen. „Die Tagesordnung konnte recht zügig abgearbeitet werden“, berichtete Ortsvereinsvorsitzender Thomas Harms, der auch die Versammlung am Freitagabend im Hotel „Wildeshauser Hof“ leitete.
Hannelore Hunter-Roßmann und Franz Duin berichteten aus dem Kreistag. Das spannendste Thema war die Zukunft der Förderschulen im Landkreis Oldenburg. So könnte die neue SPD/CDU-Landesregierung Veränderungen einleiten. Das beträfe dann auch die Hunteschule Wildeshausen – eine Förderschule Lernen. Hunter-Roßmann und Duin sagten zu, weitere Informationen einzuholen, berichtete Harms.
Die SPD-Fraktionsvorsitzende im Wildeshauser Stadtrat, Evelyn Goosmann, machte dabei sehr deutlich, dass die Sozialdemokraten noch in diesem Jahr den Haushalt 2018 auf den Weg bringen wollen. „Und nicht, wie von anderen gefordert, erst im nächsten Jahr“, so Goosmann. Weiterhin stellte sie klar, dass nach Ansicht der SPD-Fraktion das Industriegebiet West unbedingt benötigt werde.
SPD-Vorsitzender Harms bedankte sich zudem bei der langjährigen Abgeordneten Renate Geuter, die nicht wieder in den Landtag gewählt wurde. Geuter habe sich um die Region und um Wildeshausen verdient gemacht, so Harms, der ihr einen Blumenstrauß überreichte.
Der Tagesordnungspunkt „Wahlen“ fiel kurz und knapp aus: Woldemar Schilberg wurde einstimmig zum 2. Revisor gewählt.
