WILDESHAUSEN - Die Planung für die Verbunddorferneuerung „Auetal/Pestruper Heide“ ist abgeschlossen und liegt der Behörde für Geoinformation, Landentwicklung und Liegenschaften (GLL) Oldenburg vor. Mit der Erteilung der Genehmigung ist nach Aussage der GLL im Januar/Februar des kommenden Jahres zu rechnen.
Darüber berichtete im Bau- und Umweltausschuss der Stadt Wildeshausen am Donnerstagabend Eckhart Mumm vom Planungsbüro Mumm und Partner, das mit der Gesamtplanung befasst war. Um die entsprechenden Programme für den Förderzeitraum von 2009 bis 2019 für die öffentlichen Maßnahmen ausnutzen zu können, empfahl Mumm dringend, eine Festlegung der Maßnahmenreihenfolge und die entsprechenden Haushaltsansetzungen vorzunehmen. Dem stimmte der Ausschuss einmütig zu. Darüber hinaus wurde die Verwaltung beauftragt zu ermitteln, welche finanziellen Belastungen auf die Anlieger bei den als nächstes anstehenden Maßnahmen im ländlichen Wegebau zukommen.
Einstimmig billigte der Bau- und Umweltausschuss auch den Antrag des Energieversorgers EWE auf Änderung eines Nutzungsvertrages. Anstatt ihr geplantes Stationshaus auf einem städtischen Grundstück an der Dittmarstraße zu errichten, kann die EWE Netz dieses jetzt an der Glaner Straße bauen.
Nach Abwägung von Anregungen und Bedenken der insgesamt 20 Träger öffentlicher Belange hat der Ausschuss in seiner Sitzung am Donnerstagabend auch die 1. Änderung des Bebauungsplans Nr. 57 „Beim grauen Immenthun“ „durchgewunken“. Es gab sechs Ja-Stimmen und drei Enthaltungen.
