WILDESHAUSEN - Grünes Licht für „Grüne Welle“ auf dem Nord- und dem Südring in Wildeshausen: Der Verwaltungsausschuss (VA) hat die Stadtverwaltung in nicht-öffentlicher Sitzung beauftragt, Gespräche mit der Straßenverkehrsverwaltung mit dem Ziel einer Synchronisation der Ampelphasen auf der viel befahrenen Straße aufzunehmen. Das teilte Bürgermeister Dr. Kian Shahidi am Freitag mit. Zu prüfen seien dabei auch die Auswirkungen in Höhe des neue „Famila“-Verbrauchermarkts. Auch die Grünphasen für Fußgänger sollten berücksichtigt werden.

Der VA hatte sich auch mit Personalfragen zu befassen: Dem Rat wurde empfohlen, den Ersten Stadtrat Willi Möser und den Leiter des Fachbereichs Bau, Wilfried Johannes, zum 1. Juni wegen Dienstunfähigkeit in den Ruhestand zu versetzen. Dies bestätigte der Rat anschließend in nicht-öffentlicher Sitzung (die NWZ berichtete). Im Fall Möser soll „spätestens im März 2010 eine erneute amtsärztliche Untersuchung zur Frage der Wiederherstellung der Dienstfähigkeit erfolgen“, teilte die Stadt in einer Mitteilung an die Presse mit.

Auch den Weg brachte der VA auch die Verbunddorferneuerung „Auetal/Pestruper Heide“. Die Planung soll nun der Behörde für Geoinformation, Landentwicklung und Liegenschaften (GLL, Oldenburg) zur Genehmigung vorgelegt werden.

Auch zahlreiche Bauprojekte standen auf der Tagesordnung des Gremiums: Die öffentliche Auslegung des B-Plans 54.1 „Vor Bargloy“ mit 50 kleineren Grundstücken innerhalb der Städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme (StEM) wie der Endausbau der Ottostraße und ein neuer Rad- und Gehweg an der Visbeker Straße. Um die weitere Entwicklung des Bahnhof-Areals voranzutreiben, wurde auch der B-Plan 13.2 „Ladestraße“ angenommen. Investor Wolfgang Rixen kann die Entwicklung seines „Spascher Sand Resorts“ auf dem früheren Kasernengelände vorantreiben. Der VA empfahl dem Rat die Annahme des Flächennutzungsplans sowie des B-Plans Nr. 64 „Stadtfelde“. Damit die Privatschule „Gut Spasche“ eine Werkstatt errichten kann, wird der B-Plan 62 geändert.