Falkenburg - Er galt als ruhig, besonnen, sachorientiert, als passionierter Jäger und Naturfreund, auch als Mann, der in der Finanzpolitik zu Hause war. Und Wilfried Westermann, so sagt sein langjähriger Wegbegleiter Hans-H. Hubmann, hatte mit eben den genannten Eigenschaften Überzeugungskraft. „Für die CDU war er eine bestimmende Größe.“ Am Sonntag ist der frühere Ratsherr und Kreistagsabgeordnete, erst 67-jährig, verstorben.

Westermann, 1948 in Meierhafe geboren, war nach seiner Ausbildung 1969 zur Landessparkasse zu Oldenburg (LzO) in Delmenhorst gekommen. Hier war er in verschiedenen Bereichen tätig, zuletzt, bis zu seinem Ruhestand im Jahr 2012, hatte er das Team „Agrar und erneuerbare Energien“ der LzO geleitet.

Als Mitglied der CDU-Fraktion gehörte der Falkenburger viele Jahre dem Ganderkeseer Gemeinderat an. Mit seiner Idee eines Mietkaufs habe Westermann den Weg zum Bau des Rathauses geebnet, erinnert Hubmann. Auch im Kreistag, dem der Verstorbene von 1996 bis 2006 angehörte, habe sein stets fachlich fundiertes Wort Gewicht gehabt, sagt der CDU-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Ansgar Focke.