Berichterstattung zum geplanten Bau der Autobahn, zuletzt: „A 20 lässt sich noch verhindern“, NWZ vom 23. März

Müssten die Politiker der niedersächsischen Landesregierung aus SPD und CDU die Kosten für die Bauplanung sowie die für den Bau der A 20 und den Nachfolgeschäden aus ihren Taschen tragen, würden sie im Nachhinein den Bau ablehnen.

So aber werden nicht sie sondern der Steuerzahler in die Pflicht genommen, für alles aufzukommen, was den Bau, wie auch die Folgeschäden betrifft. Sowie überhöhte Forderungen der Baufirmen, die bei Aufträgen des Staates mit der Gabel Rechnungen ausstellen – siehe Berliner Flughafen, Elbphilharmonie, Emsschleuse für die Meyer Werft, Stuttgart 21 und so weiter.

Von den Mehrzahlung in Milliardenhöhe hätte unzähliger preiswerter Wohnraum gebaut werden können sowie der Bau von Kindertagesstätten finanziert werden können. Kein Mensch müsste auf der Straße leben. Auch bräuchten wir keine Tafeln.

Aber anscheinend können manche Politiker nur rechnen, wenn es um ihre Taschen geht, nicht aber, wenn es um des Volkes Wohl, um die Zukunft der nächsten Generationen geht.

Dies zu berechnen, kommt auf die nächsten Generationen zu. Für sie wird es schwer. Doch zu dieser Zeit sind die Schadensverursacher schon längst im Ruhestand, genießen ihre Pension aus dem Steuersäckel, in das sie nie einzahlten, es aber miserabel verwalteten.

Nach dem Motto „nach uns die Sintflut“ hoffen sie auf die Vergesslichkeit, des Volkes, um auch noch auf Staatskosten (Steuergelder) pompös beerdigt zu werden.  

Heinrich Kalmer Ovelgönne