Sandkrug - Volle Unterstützung für den Neubau des Feuerwehrhauses für die Freiwillige Feuerwehr Sandkrug versprach der Vorstand des CDU-Gemeindeverbandes Hatten Ortsbrandmeister Jürgen Dallmann und seinem Stellvertreter Maik Schütte.
Bei einem Gespräch im derzeitigen Feuerwehrhaus an der Bümmersteder Straße erläuterte der CDU-Vorsitzende Bernhard Collin zunächst die anfänglichen Bedenken zum vorgesehenen Standort am Mühlenweg – innerhalb einer geplanten Wohnbausiedlung,. Er werde aber den Ratsbeschluss mittragen und die Realisierung mit voller Kraft unterstützen.
Dallmann begründete noch einmal die Sachargumente für den zentralen Standort Sandkrug: Mit 56 von 69 Löschkräften würden 81 Prozent der Feuerwehrkameraden vor der Bahnlinie, also auf der Seite zum Mühlenweg, wohnen. Zudem würden über 60 Prozent der Einsätze ebenfalls auf dieser Seite der Ortschaft erfolgen. Je nach Einsatzort sei es möglich, so der stellvertretende Ortsbrandmeister, den Ortskern zu umfahren. Außerdem würde dieser Standort am Mühlenweg für den Großteil der Kameraden eine sichere Anfahrt im Einsatzfall bieten und damit auch schnellere Ausrückzeiten zur Folge habe. Jürgen Dallmann erinnerte an den jüngsten schweren Unfall, bei dem ein Schwerverletzter in seinem Wagen am Mühlenweg eingeklemmt war.
Weil die Bahnschranken geschlossen waren, mussten die Einsatzkräfte zehn Minuten warten, bevor sie sich ausrüsten und zum Unfallort fahren konnten. Das sei bei einem Unfall, wo jede Sekunde zähle, einfach unhaltbar.
Es wurde deutlich, dass für eine sinnvolle Umsetzung des Projektes ein Flächenbedarf von einem Hektar erforderlich wird. Hierfür wollen sich die Christdemokraten einsetzen, versprach auch CDU-Fraktionschef Thomas Schulze, zumal in absehbarer Zeit über 15 000 Einwohner in der Gemeinde leben – davon im Großraum Sandkrug-Streekermoor-Hatterwüsting mehr als 10 000. Deshalb müsse eine Schwerpunkt-Feuerwehr eingerichtet werden.
Wünschenswert wäre nach Ansicht der Gesprächsteilnehmer auch der Einsatz eines Investors. Die CDU möchte das noch einmal prüfen lassen.
Statt europaweit ausschreiben zu müssen, könnten ortsansässige Firmen, die sich seit Jahrzehnten mit der Feuerwehr identifizierten, bei den Baumaßnahmen einbezogen werden.
