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Bildung Ausschuss sagt Ja zur Ganztagsschule

Dagmar De Levie

ZETEL - Für das Jahr 2012 auf den Weg gebracht hat der Schulausschuss der Gemeinde Zetel die offene Ganztagsschule an der Astrid-Lindgren-Grundschule Neuenburg. Nun müssen noch der übergeordnete Verwaltungsausschuss und der Rat zustimmen. Beide tagen in der nächsten Woche.

In der Sitzung im Rathaus Zetel hatten Schuleiterin Hannelore Evers und Konrektor Matthias Rosenbohm die konzeptionellen Vorstellungen des Kollegiums erläutert, die sie in den vergangenen Monaten ausgearbeitet hatte. Über Einzelheiten debattieren wollten die Ausschussmitglieder allerdings nicht, das soll dem neuen Rat nach seiner konstituierenden Sitzung vorbehalten bleiben.

Der Gemeinderat, so hatte Erster Gemeinderat Bernd Hoinke bereits im Vorfeld erläutert, müsse sich darüber im Klaren sein, dass mit dem Beschluss auf Errichtung einer Ganztagsschule in Neuenburg erhebliche bauliche Veränderungen und zusätzliche Sach- und Personalkosten notwendig werden.

Durch das grüne Licht jetzt kann aber sobald wie möglich ein Antrag an das Kultusministerium gestellt werden, so dass mit der vorgesehenen Einrichtung im Jahr 2012 gerechnet werden kann. An der Astrid-Lindgren-Grundschule Neuenburg werden derzeit rund 180 Kinder unterrichtet.

Die Grundschule Zetel wird in diesem Jahr keinen Antrag auf Errichtung einer Ganztagsschule stellen. Grund dafür sind die zwei Schulstandorte in der Ortsmitte und in Bohlenberge, wie Leiterin Meike Kreutzburg im Anschluss an die Sitzung auf Nachfrage der

NWZ

  erklärte. Frühestens 2013 sei mit der Behandlung des Themas zu rechnen. Noch nicht abschließend geklärt ist die Frage, inwieweit Zeteler Eltern die Möglichkeit haben, ihre Kinder zur Ganztagsbetreuung ab dem kommenden Jahr nach Neuenburg zu schicken. „Da muss für den Übergang noch eine Lösung gesucht werden“, sagte Hannelore Evers.

Die Schulausschuss-Sitzung war zum letzten Mal von der Vorsitzenden Heike Ahlborn (CDU) geleitet worden. Sie hatte sich für die nächste Ratsperiode nicht mehr als Kandidatin aufstellen lassen, kam aber nun trotz schwerer Erkältung noch einmal ins Rathaus, um ihrer Aufgabe nachzukommen.

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