ZETEL - Zwei Jahre lang will Ingo Logemann dem Gemeindejugendring Zetel noch vorstehen, dann möchte er den Posten abgeben. Das machte er anlässlich der Jahreshauptversammlung im Jugendzentrum deutlich. „Ich übe das Amt des ersten Vorsitzenden jetzt seit über zehn Jahren aus und bin der Ansicht, dass jüngere Leute an der Reihe sind“, begründete Logemann gegenüber der NWZ seine Entscheidung. Seinen derzeitigen Stellvertreter Renke Hobbie baut er entsprechend als Nachfolger auf. „Es ist nicht verkehrt, wenn ältere Menschen wie ich ihre Erfahrungen einbringen, aber es geht auch darum neue Ideen durch neue Kräfte zu entwickeln“, erklärte der Vorsitzende.

Aufgrund der Arbeitsbelastung hatte der Vorsitzende zunächst mit dem Gedanken gespielt, sein Amt schon jetzt zur Verfügung zu stellen. „Man macht ja nicht nur das Ferienprogramm, ich bin zum Beispiel auch Ansprechpartner für die Vereine wenn es darum geht, ihre Anliegen im Rat zu vertreten.“ Außerdem sei er als Jugendring-Vorsitzender im Arbeitskreis „Jugend- und Seniorenarbeit“ tätig und gehöre auch dem Arbeitskreis „Partnerschaft mit Szezyrk“ an. In dieser Funktion habe er sich selbst ein Bild von dem polnischen Ort gemacht und festgestellt: „Diese Partnerschaft sollte sich vorwiegend auf Jugendarbeit beziehen, denn junge Menschen füllen so etwas mit Leben“.

Das Ferienprogramm, so Logemann in der Versammlung, seit gut gelaufen, etliche Vereine und Organisationen hätten sich bereits mit Aktionen für diesen Sommer angemeldet. So werde es wieder die „Lustige Fahrradtour“der Boßler geben und auch der Spielenachmittag des Siederbundes gehöre zum festen Bestandteil des Programms 2009. Sorgen wegen mangelnder Beteiligung müsse er sich nicht machen, sagte der Vorsitzende, der allen Organisatoren für ihr Engagement dankte, denn ohne sie wäre das Ferienprogramm nicht möglich. Seinen Dank sprach Logemann auch der Gemeinde aus. „Auch wir merken, dass das Leben teurer wird, aber der Bürgermeister hat uns weiterhin die Unterstützung durch Rat und Verwaltung zugesagt, denn für die Jugendarbeit sei kein Euro zu schaden“.