Durch die Medien wissen wir alle, dass es zu wenig bezahlbaren Wohnraum gibt, auf jeden Fall in Großstädten. Nur trifft das auch auf ländliche Gegenden zu? Ich frage mich, nachdem wir in Bookholzberg den sozialen Wohnungsbau in den letzten Jahren wirklich gefördert haben, mit mehreren neuen Mehrfamilienhäusern im Ort, ob es eine Statistik gibt, die besagt, dass wir in diesem Bereich noch mehr leisten müssen.
Überall in der Gemeinde entstehen, Gott sei Dank, neue Baugebiete, auch für junge Familien, die gerne in einem Einfamilienhaus wohnen wollen. Nur in Bookholzberg wird zu wenig Bauland für Einzel- oder Doppelhausbebauung ausgewiesen. Nicht jeder möchte neben der Bahn wohnen, obwohl es einen guten Lärmschutz gibt, aber die Vibrationen bleiben. Jetzt hätten wir die Möglichkeit, neue Grundstücke für junge Familien auszuweisen an der St.-Florian-Straße und es wird wieder der soziale Wohnungsbau favorisiert. Die Grundstückspreise sind aufgrund dieser Situation in Bookholzberg kaum noch für junge Familien erschwinglich, auch weil Bauland an Bauunternehmen verkauft wird und nicht privat.
