Bad Zwischenahn - Die verrücktesten Ideen kommen einem schon mal unter der Dusche. Das war auch bei Hans-Georg Brinkmeyer so. Und weil der nunmal Hotelier und Bad Zwischenahner durch und durch ist, hat die Idee mit beidem zu tun. Mit seinem Seehotel Fährhaus, das in diesem Jahr 100 Jahre alt wird. Und mit Bad Zwischenahn. Der Kurort soll nämlich zu dem Ort werden, an dem erstmals weltweit ein Hundert-Gänge-Menü serviert wird – und diese von zumindest einem Teilnehmer auch alle gegessen werden. Stattfinden soll der Rekordversuch vom 1. bis zum 3. November.

„Um seine Figur muss niemand fürchten“, beruhigt Brinkmeyer. „Die Portionen bei dem XXL-Menü sind klein.“ Aber: „Die Gäste dürfen zwei Tage lang nichts anderes tun, als am Tisch sitzen – von kleinen Pausen abgesehen.“ Jede Stunde hat jeder Teilnehmer fünf Minuten frei, kann diese aber auch ansparen, indem er am Tisch sitzen bleibt. Auf diese Weise kann er nach jeweils sechs Stunden etwa eine halbe Stunde schlafen. Zum jeweils nächsten Gang muss er aber wieder am Tisch sitzen. Und das sind im Wesentlichen dann auch schon die Spielregeln für die zwölf Teilnehmer.

Unter diesen würden sich auch mehrere Prominente befinden, verspricht der Hotelier – und drei Leser der NWZ  aus dem Ammerland, die eine Teilnahme an dem Weltrekordversuch gewinnen können (siehe Kasten). Sie werden unter anderem mit dem XXL-Ostfriesen Tamme Hanken und der amtierenden Miss Germany Isabel Gülck versuchen, den Weltrekord aufzustellen.

Besucher können den ganzen Wettbewerb live im Fährhaus verfolgen. Für diese, vor allem aber für die Teilnehmer gibt es zudem ein Rahmenprogramm mit Musik, Comedy, Hypnose, Dart, Gymnastik, Tischkegeln, Wassergymnastik und anderen Aktivitäten. Das XXL-Menü, für dessen Umsetzung sich die beiden Chefköche Bastian Bittlingmaier und Stefan Karger extra Urlaub genommen haben, wurde beim Guinness-Buch der Rekorde angemeldet.

Doch nicht nur einen Rekord strebt Brinkmeyer an. Mit der Aktion soll auch eine gemeinnützige Einrichtung im Ammerland unterstützt werden. Für jeden Teilnehmer, der durchhält, werden 1000 Euro gespendet.

Brinkmeyer will nicht nur mediale Aufmerksamkeit für sein Haus und für den Kurort. Das Ereignis ist zugleich die Feierlichkeit zum hundertjährigen Bestehen des Fährhauses. Ein solches war es zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Von hier fuhren die mit der Bahn angereisten Touristen nach Dreibergen, dem damaligen Zentrum am „Meer“. 1912 wurde die erste Gastronomie eröffnet, der Grund für den heutigen „Geburtstag“. 1949 wurde der 1925 abgebrannte und wieder aufgebaute Fährkrug von Brinkmeyers Eltern übernommen. Er selbst leitet das Hotel seit 1976 und hat es seitdem immer weiter ausgebaut.

Bad Zwischenahn - Die verrücktesten Ideen kommen einem schon mal unter der Dusche. Das war auch bei Hans-Georg Brinkmeyer so. Und weil der nunmal Hotelier und Bad Zwischenahner durch und durch ist, hat die Idee mit beidem zu tun. Mit seinem Seehotel Fährhaus, das in diesem Jahr 100 Jahre alt wird. Und mit Bad Zwischenahn. Der Kurort soll nämlich zu dem Ort werden, an dem erstmals weltweit ein Hundert-Gänge-Menü serviert wird – und diese von zumindest einem Teilnehmer auch alle gegessen werden. Stattfinden soll der Rekordversuch vom 1. bis zum 3. November.

„Um seine Figur muss niemand fürchten“, beruhigt Brinkmeyer. „Die Portionen bei dem XXL-Menü sind klein.“ Aber: „Die Gäste dürfen zwei Tage lang nichts anderes tun, als am Tisch sitzen – von kleinen Pausen abgesehen.“ Jede Stunde hat jeder Teilnehmer fünf Minuten frei, kann diese aber auch ansparen, indem er am Tisch sitzen bleibt. Auf diese Weise kann er nach jeweils sechs Stunden etwa eine halbe Stunde schlafen. Zum jeweils nächsten Gang muss er aber wieder am Tisch sitzen. Und das sind im Wesentlichen dann auch schon die Spielregeln für die zwölf Teilnehmer.

Unter diesen würden sich auch mehrere Prominente befinden, verspricht der Hotelier – und drei Leser der NWZ  aus dem Ammerland, die eine Teilnahme an dem Weltrekordversuch gewinnen können (siehe Kasten). Sie werden unter anderem mit dem XXL-Ostfriesen Tamme Hanken und der amtierenden Miss Germany Isabel Gülck versuchen, den Weltrekord aufzustellen.

Besucher können den ganzen Wettbewerb live im Fährhaus verfolgen. Für diese, vor allem aber für die Teilnehmer gibt es zudem ein Rahmenprogramm mit Musik, Comedy, Hypnose, Dart, Gymnastik, Tischkegeln, Wassergymnastik und anderen Aktivitäten. Das XXL-Menü, für dessen Umsetzung sich die beiden Chefköche Bastian Bittlingmaier und Stefan Karger extra Urlaub genommen haben, wurde beim Guinness-Buch der Rekorde angemeldet.

Doch nicht nur einen Rekord strebt Brinkmeyer an. Mit der Aktion soll auch eine gemeinnützige Einrichtung im Ammerland unterstützt werden. Für jeden Teilnehmer, der durchhält, werden 1000 Euro gespendet.

Brinkmeyer will nicht nur mediale Aufmerksamkeit für sein Haus und für den Kurort. Das Ereignis ist zugleich die Feierlichkeit zum hundertjährigen Bestehen des Fährhauses. Ein solches war es zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Von hier fuhren die mit der Bahn angereisten Touristen nach Dreibergen, dem damaligen Zentrum am „Meer“. 1912 wurde die erste Gastronomie eröffnet, der Grund für den heutigen „Geburtstag“. 1949 wurde der 1925 abgebrannte und wieder aufgebaute Fährkrug von Brinkmeyers Eltern übernommen. Er selbst leitet das Hotel seit 1976 und hat es seitdem immer weiter ausgebaut.

Markus Minten
Markus Minten Stadt Oldenburg und Ammerland (Leitung)
Markus Minten
Markus Minten Stadt Oldenburg und Ammerland (Leitung)