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NWZonline.de Nachrichten Politik

Zustände nicht hinnehmen

21.08.2018
Betrifft: „’Schluss mit der Sklaventreiberei’ – Meinung: Flammender Appell: Pfarrer und Arzt klagen Fleischindus­trie an“, Nachrichten, 18. August

Zu loben sind die Firmen Brand (Lohne), Schulte (Las-trup) und Böseler Goldschmaus (Garrel). Sie übernehmen Verantwortung für die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Arbeitskräfte und zeigen, dass es selbstverständlich möglich ist, in diesem Sinne wirksam zu handeln. Es ist mir unverständlich und es ist empörend, dass in der Branche nach so vielen Jahren heftiger, begründeter Kritik – Prälat Kossen sei Dank – immer noch keine angemessenen Arbeitsbedingungen erreicht sind.

Ich vertraue auf die Wahrnehmung von unternehmerischer Verantwortung gerade in der mittelständischen Wirtschaft. (...) Unabhängig von dem Leid für die betroffenen Menschen beschädigen die Verantwortlichen in den Unternehmensleitungen mit ihrem Verhalten unsere erfolgreiche Soziale Marktwirtschaft. Das können und wollen wir nicht hinnehmen.

Uwe-Jens Kruse Oldenburg

„Gott sei Dank“ im wahrsten Sinne des Wortes kann man aufgrund dieses Artikels nur sagen. Der von den Kirchenoberen seines Amtes vertriebene Prälat Kossen lässt sich nicht mundtot machen. Gemeinsam mit seinem Bruder prangert er wie immer und fast als einziger die kriminellen Machenschaften der Fleischindustrie und ihrer Helfershelfer an. Allen Versprechungen der Großschlachtereien, die Politikern, Presse und Öffentlichkeit gemacht wurden zum Trotz, geht offensichtlich das menschenverachtende Verbrechen an den Beschäftigten in der Fleischindustrie einfach weiter, als wäre nie etwas geschehen. Prälat Kossen und sein Bruder aber haben weiter beobachtet und aufgedeckt. Alle profitorientierten mafiösen Strukturen arbeiten einfach (...) weiter. Solange diese Kriminellen weiterhin ihr Geschäft scheinbar unbehelligt weiterführen, müssen Menschen wie Prälat Kossen ihren Mund aufmachen und den Finger in die schwärende Wunde dieses kapitalistischen und unmenschlichen Systems legen. Auch wir Verbraucher tragen dazu bei, indem wir die immer billiger werdenden Lebensmittel kaufen. Die NWZzeigt hier auf, wofür eine freie Presse da ist und wofür sie steht.

Ingo Logemann Brake

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