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NWZonline.de Sport Weitere Radsport

Ackermann fehlen acht Sekunden zu Gold

12.08.2019

Alkmaar Zufrieden stand Pascal Ackermann auf dem Podest und winkte mit seinem Blumenstrauß in Richtung Publikum. Dass beim Straßenrennen der Europameisterschaften anschließend die italienische und nicht die deutsche Hymne erklang, hatte der Sprinter schnell verkraftet. Die Bronzemedaille nach hart umkämpften 172,6 Kilometern in Alkmaar war für Ackermann mehr als nur ein Trost, obwohl er sich erst auf den letzten Kilometern in einer Dreiergruppe dem neuen Europameister Elia Viviani und dem Belgier Yves Lampaert geschlagen geben musste.

Beim hektischen Straßenrennen der Radprofis hatten das italienische und das deutsche Team das Feld früh gesprengt, so dass sich eine 13-köpfige Gruppe absetzen konnte. „Das war eine ganz andere Taktik, als wir uns das vorgenommen haben. Wir wollten das Rennen hart gestalten“, sagte Sieger Viviani, der gemeinsam mit Lampaert etwa zwei Kilometer vor dem Ziel antrat und Rivale Ackermann so keine Chance ließ. „Das ist atemberaubend“, jubelte der 30-jährige Italiener. „Ich mag solche Meisterschaften.“

Für den Bund Deutscher Radfahrer bedeutete der Ausreiß-Coup von Ackermann die sechste Medaille bei den Titelkämpfen von Alkmaar. Der BDR hatte beim Straßenrennen alles auf den Sprinter ausgerichtet und dem 25-jährigen Pfälzer mehrere Helfer seines Teams Bora-hansgrohe zur Seite gestellt. Das zahlte sich aus. Gegen die überragenden Italiener, die in Viviani und Vorjahres-Europameister Matteo Trentin gleich mehrere Sieganwärter hatten, reichte es aber nicht.

Bereits am Samstag hatte sich Lisa Klein beim Straßenrennen der Frauen ihre dritte Medaille bei der EM gesichert. Die 23-jährige Saarbrückerin belegte nach 115 Kilometern im Sprint dreier Ausreißerinnen den dritten Platz und holte Bronze. Gold sicherte sich die Niederländerin Amy Pieters, die vor der Italienerin Elena Cecchini und Klein souverän gewann. Lisa Brennauer, die im Vorjahr in Glasgow EM-Bronze holte, wurde als zweitbeste Deutscher Siebte.

Klein hatte zuvor am Donnerstag Silber im Einzelzeitfahren erobert, auch bei der erstmals ausgetragenen Mixed-Staffel war sie Teil des sechsköpfigen deutschen Aufgebots, das sich Rang zwei sicherte. Im Medaillenspiegel landete Deutschland hinter dem Gastgeber aus den Niederlanden und Italien auf Rang drei.

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