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Kampf um Sixdays-Sieg spitzt sich zu

13.01.2020

Bremen Ein Führungswechsel, ein weiter enges Kopf-an-Kopf-an-Kopf...-Rennen von gleich sechs Duos und schon der vierte Rekord am vierten Wettkampftag in derselben Disziplin von demselben Duo: Der Sonntag bot bei den Bremer Sixdays ein spektakuläres Programm. Die besten Beine hatten jedoch Routinier Wim Stroetinga aus den Niederlanden und Nico Selenati aus der Schweiz. Das Duo beendete beide Jagden in der ÖVB-Arena in der sogenannten Nullrunde, ließ sich also nicht überrunden, und setzte sich an die Spitze des Feldes.

Der Vorsprung ist jedoch knapp und das Rennen um den Gesamtsieg noch absolut offen. Gleich fünf Teams haben nach vier Tagen nur eine Runde Rückstand. Die ärgsten Konkurrenten des Führungsduos sind der erfahrene Belgier Kenny de Ketele und Tour-de-France-Fahrer Nils Politt aus Köln, die beiden haben bislang die meisten Punkte gesammelt, die bei Rundengleichheit zum Tragen kommen. Die Führenden der ersten Tage, Andreas Graf (Österreich) und Marc Hester (Dänemark) fielen auf Rang fünf zurück. Auf Rang drei liegt das neuzusammengewürfelte Duo Morgan Kneisky (Frankreich) und Moritz Malcharek (Berlin). Ob Kneisky, dessen Partner Theo Reinhardt (Berlin) am Samstag mit Fieber neutralisiert wurde, mit dem jungen Berliner genauso konkurrenzfähig ist, bleibt abzuwarten. Die ersten zwei gemeinsamen Renntage lassen hoffen: „Moritz hat sich souverän geschlagen an der Seite des vierfachen Weltmeisters“, sagte der Sportliche Leiter Erik Weispfennig. Malchareks eigentlicher Partner Melvin Van Zijl musste ebenfalls neutralisiert werden. Der Niederländer hatte Schwindelerscheinungen – Spätfolgen eines vergangenen Sturzes.

Ein weiteres Duo liegt zwar schon ein paar Runden zurück, sorgte aber dennoch für Furore: Oliver Wulff Frederiksen (Dänemark) und Moritz Augenstein (Pforzheim) stellten im 500-Meter-Zeitfahren, das jeden Tag stattfindet, am vierten Tag bereits den vierten Rekord auf. Ihre Bestmarke liegt nun bei 27,242 Sekunden. „Das ist schon Wahnsinn, was die Jungs hier zeigen. Es macht einfach Spaß, ihnen auf der Bahn zuzugucken“, freut sich Weispfennig.

Seinen eigenen Rekord hat Robert Förstemann in diesem Jahr noch nicht geknackt, aber am Sonntag eroberte der Sprinter mit den deutschlandweit bekannten Oberschenkeln durch starke Leistungen im Sprint und im Keirin-Wettbewerb (Japanischer Kampfsprint) die Führung im Sprinter-Wettbewerb, die bis dahin der Tscheche Tomás Bábek innehatte.

Förstemann hatte im Vorjahr den Rundenrekord auf dem 166 Meter kurzen Bremer Oval mit der extrem steilen Kurve einen Rundenrekord aufgestellt, war am Tag darauf aber schwer gestürzt und hatte sich Rippenbrüche und schwere Abschürfungen zugezogen. Seine Rückkehr war deshalb mit Spannung erwartet worden. „Ich hatte die Hose vor dem Start ganz schön voll, aber es wurde von Rennen zu Rennen besser“, sagte der Berliner nach den ersten Rennen: „Es war auf jeden Fall die richtige Entscheidung, zurückzukommen.“ Und zwei Tage hat er ja noch, um seinen Rekord doch noch einmal zu unterbieten.

Mathias Freese Redakteur / Sportredaktion
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