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NWZonline.de Sport Weitere Radsport

Belgier greifen nach Triumph

14.01.2019

Bremen In der Nacht zu Samstag ließ er sich noch frenetisch feiern, am Samstagabend hatte Robert Förstemann Glück im Unglück: Einen Tag nach seinem Rundenrekord auf der 166 Meter kurzen und schwierigen Sixdays-Bahn in der Bremer ÖVB-Arena stürzte der Ex-Weltmeister schwer. „Ich werde morgen in Bremen operiert“, erklärte der 32-jährige Bahnradsportler am Sonntag.

Förstemann brach sich nach ersten Diagnosen zwei Rippen, das linke Schulterblatt und das Schlüsselbein. „Ich hatte noch Glück, eine Rippe hat die Lunge knapp verfehlt“, sagte Förstemann, der auch zahlreiche Schnittwunden im Gesicht davontrug. Der Olympia-Dritte von 2012 im Teamsprint war beim Rundenrekordfahren offenbar nach einem Defekt am Vorderrad bei etwa 70 km/h gestürzt. „Ich habe kurz mit ihm telefoniert. Es geht ihm den Umständen entsprechend gut“, hatte der Sportliche Leiter Erik Weispfennig schon in der Nacht zu Sonntag Entwarnung gegeben, nachdem Förstemann im Krankenhaus untersucht worden war.

Der Wettbewerb der Sprinter, in dem nun Förstemanns Nationalmannschaftskollege Maximilian Levy in Führung liegt, geht nun ohne den Rundenrekordhalter (8,695 Sekunden) weiter.

Derweil ist das Sechstagerennen der Profiteams noch nicht entschieden. Am Sonntag haben Iljo Keisse und Jasper de Buyst ihre Führung im Gesamtklassement verteidigt. Das belgische Duo liegt 51 Punkte vor Achim Burkart (Bühl) und Andreas Graf (Österreich), die jedoch in der gleichen Runde liegen.

Mit einer Runde Rückstand in Lauerstellung liegen die Paare Simone Consonni (Italien)/Tristan Marguet (Schweiz) und Theo Reinhardt (Berlin)/Marc Hester (Dänemark). Hier geht es am Montag und Dienstag also noch um einiges. „Noch ist nichts entschieden. Ich erwarte einen spannenden und umkämpften vorletzten Rennabend“, sagte Weispfennig.

Das erst zweite Zweiermannschaftsfahren für Frauen gewannen am Sonntag die Straßenweltmeisterinnen Lisa Klein (Saarbrücken) und Lisa Brennauer (Kempten). Im Schlussspurt setzten sie sich im „Madison“ gegen Kirsten Wild und Amber van der Hulst (Niederlande) durch.

Mathias Freese Redakteur / Sportredaktion
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