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NWZonline.de Sport Weitere Radsport

Bremer Rennstall prüft sofortigen Ausstieg

28.11.2008

BREMEN /DORTMUND Das Thema Doping beherrscht weiterhin den Profiradsport. So droht dem Team Milram, letzter deutscher Profi-Rennstall, das Aus. Der Hauptsponsor, die Bremer Nordmilch AG, Mutterkonzern der Marke Milram, prüfe wegen der nicht nachlassenden Doping-Diskussion, wie schnell man aus dem bis 2010 laufenden Vertrag aussteigen könne. Das bestätigte eine Firmensprecherin am Donnerstag.

Teamchef Gerry van Gerwen zeigte sich von den aktuellen Entwicklungen bei seinem Geldgeber völlig überrascht. „Ich habe davon nichts mitbekommen“, sagte der Niederländer. Selbst nach dem Ausstieg von ARD und ZDF von der Live-Übertragung der Tour de France hatte Marketing-Vorstand Martin Mischel bekräftigt, sich zumindest bis Ende 2009 weiter zu engagieren.

Allerdings hatte sich der Milchkonzern Anfang November von Mischel getrennt, und das Radsport-Sponsoring scheint mit seiner Person zu fallen. Es habe stets Vorbehalte gegen den Radsport gegeben, teilte Aufsichtsratschef Otto Lattwesen mit.

Unterdessen kündigte der nach einer positiven A-Probe des Dopings verdächtigte Stefan Schumacher an, die französische Anti-Doping-Agentur AFLD auf Verleumdung zu verklagen. Das bestätigte sein Anwalt Stefan Lehner: „Meine Arbeitsgrundlage ist: Schumacher hat nicht gedopt.“

Der von der österreichischen Anti-Doping-Agentur für zwei Jahre gesperrte Bernhard Kohl hat derweil den Großteil der Radprofis des Dopings verdächtigt. „Das halbe Feld nimmt das Mittel Cera“, sagte der Tour-Dritte. Darüber hätte es im Fahrerfeld laut Kohl unter den Profis einen regen Informationsaustausch gegeben.

Weitere Dopingfälle im Radsport kündigte Pat McQuaid, Präsident des Weltverbandes UCI an. Bei dem geforderten Blutpass der Fahrer habe es „Unregelmäßigkeiten“ gegeben.

Auch der Internationale Skiverband untersucht derzeit auffällige Blutwerte von fünf Langläufern, teilte der schwedische Wissenschaftler Bengt Saltin. Deutsche Sportler seien nicht betroffen.

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