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NWZonline.de Sport Weitere Radsport

In Bremen geht’s wieder rund

08.01.2015

Bremen „Wir haben das beste am Start, was derzeit bei den Sixdays fahren kann“, sagt Erik Weispfennig. Der sportliche Leiter blickt mit Stolz auf das Teilnehmerfeld des 51. Bremer Sechstagerennens, das an diesem Donnerstag eröffnet wird. Unter den zwölf Profi-Paaren gehen in dem deutschen Titelverteidiger Leif Lampater und seinem niederländischen Partner Wim Stroetinga, dem spanischen Madison-Weltmeister-Duo David Muntaner und Albert Torres sowie den österreichischen Europameistern Andreas Graf und Andreas Müller hochkarätige Bahnrad-Sportler an den Start.

„Die werden auf jeden Fall ein Wörtchen mitreden wollen“, sagt Weispfennig über das spanische Duo, das erstmals in Bremen als Paar um den Sieg mitfährt. „Und Lampater/Stroetinga brennen darauf, ihren Titel zu verteidigen“, glaubt der sportliche Leiter an ein spannendes Duell um den ersten Platz.

In der Aussage von Erik Weispfennig steckt allerdings
auch die
Problematik, mit der die Sechs-Tage-Macher zu kämpfen haben: Ihnen gehen die guten Bahn-Fahrer aus. Am Ende der vergangenen Saison hörte beispielsweise Olympiasieger Robert Bartko auf. In Bremen wird der Australier Luke Roberts seinen Abschied bekanntgeben. Neue Talente gibt es nur wenige. Während in vielen deutschen Städten das Sechstagerennen aus finanziellen Gründen bereits gestrichen wurde, bleibt Bremen neben Berlin weiter Standort des Klassikers.

Die Veranstalter rechnen mit über 60 000 Zuschauern, die sowohl zu den Rennen, aber auch zum umfangreichen Show- und Partyprogramm in die ÖVB-Arena strömen werden. Ausgeweitet wurde das Feld der Frauen, in dem es in diesem Jahr 18 statt 12 Teilnehmerinnen gibt. „Es hat einfach viele Meldungen gegeben“, sagt Weispfennig.

Frischen Wind in die Traditionsveranstaltung sollen die U-19-Fahrer bringen, die erstmals dabei sind. Wie bei den Profis gehen hier zwölf Paare an den Start. Zudem trägt erneut der Behindertensport seinen Teil zum runden Sixdays-Programm bei. Zum zweiten Mal starten zwei Tandems mit erfahrenen Piloten und zwei sehbehinderten Männern, die auch bei den Paralympics 2016 in Rio de Janeiro dabei sein wollen.

Lars Blancke
Redakteur
Sportredaktion
Tel:
0441 9988 2033

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