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Tour De France: Gefeierter Buchmann bleibt bescheiden

23.07.2019

Nimes Den kleinen Hotel-Pool im schmucklosen Industriegebiet von Nimes ließ Emanuel Buchmann trotz Temperaturen von bis zu 39 Grad links liegen. Stattdessen schwang er sich auf seine High-Tech-Maschine zu einer lockeren Trainingsfahrt. Nur nicht ablenken lassen am zweiten Ruhetag, wo ein Coup bei der Tour de France doch so greifbar ist. Womöglich das Podium oder gar das Gelbe Trikot? „Das wäre ein Traum, aber das Ziel bleiben die Top Ten“, sagt der Ravensburger. Er will erst gar nicht abheben.

Doch inzwischen ist dem auf Platz sechs liegenden Kletterspezialisten alles zuzutrauen, wie auch der bisher einzige deutsche Tour-Sieger meint. „Dass er sich so im Kreis der Favoriten hält und auch beim Zeitfahren seine Klasse beweist, zeigt, dass er das Zeug zu einem echten Champion hat“, sagte Jan Ullrich der „Bild-Zeitung“. Ullrich hatte 1997 mit seinem Triumph Radsport-Geschichte geschrieben.

Vergleiche mit Ullrich aber mag Buchmann nicht, schon gar nicht mit dessen Dopingvergangenheit. „Von meiner Seite kann ich sagen, dass sich die deutschen Fans keine Sorgen machen müssen“, betonte er. Er wolle in keine Fußstapfen treten, lieber seine eigene Geschichte schreiben.

Da ist er bei der Frankreich-Rundfahrt auf dem besten Weg. Nur 2:14 Minuten liegt er im Gesamtklassement hinter Gelb-Träger Julian Alaphilippe. In den Pyrenäen hat er sogar Tour-Champion Geraint Thomas an zwei Tagen stehen lassen. Da muss träumen erlaubt sein. „Er bringt die genetischen Voraussetzungen mit, um auf Weltklasse-Niveau mitzufahren“, sagt sein Trainer Dan Lorang, der seit drei Jahren mit Buchmann zusammenarbeitet. Der Ravensburger sei ein Arbeiter: „Er liebt es zu trainieren.“

Und das haben sie in diesem Jahr besonders häufig in der Höhe gemacht. Das Hauptaugenmerk lag auf der dritten Tour-Woche, die mit drei hammerschweren Alpen-Etappen ihren Höhepunkt findet. Die vorletzte Etappe mit dem 30 Kilometer langen Anstieg nach Val Thorens sei das „Survival of the Fittest“, sagt Lorang. Wenn er überhaupt das Gelbe Trikot angreifen werde, dann dort, betont Buchmann. Für seine Verhältnisse war das fast schon eine Kampfansage.

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