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NWZonline.de Sport Weitere Radsport

MANIPULATION: Radprofi Sinkewitz gesteht Doping-Missbrauch

01.08.2007

Patrik Sinkewitz hat seine Doping-Sünde eingestanden, öffentlich Reue gezeigt und sich für einen Neuanfang nach seiner Sperre ausgesprochen. „Ich will für mein Fehlverhalten einstehen und die sich für mich daraus ergebenden Folgen tragen. Ich will nicht taktieren, sondern zur Wahrheit zurückfinden“, sagte der 26-jährige Radprofi am Dienstag nach seinem Verzicht auf die Öffnung der B-Probe.

Der Entlassung von Arbeitgeber T-Mobile folgte prompt die Kündigung durch Sponsor Förstina. Mögliche Schadenersatzforderungen würden juristisch überprüft, erklärte der Mineralwasser-Produzent. Sinkewitz droht zudem eine zweijährige Sperre und laut Reglement des Weltverbandes UCI auch die Rückzahlung seines kompletten Jahresgehalts. Ob T-Mobile sein Radsport-Engagement fortsetzt, ist offen.

Sinkewitz ließüber seinen Anwalt Michael Lehner mitteilen, dass er sich Testogel besorgt habe. Das Mittel werde zum Ausgleich von Testosterondefiziten angeboten und solle gerade bei harten Trainingseinheiten einer besseren Erholung dienen.

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Der Fuldaer ist an einer vollständigen Aufklärung interessiert. Er werde dem Bund Deutscher Radfahrer (BDR) und der dort initiierten Unabhängigen Kommission zur Verfügung stehen.

Sinkewitz war vor der Tour de France bei einer Trainingskontrolle in den Pyrenäen am 8. Juni positiv auf Testosteron getestet worden. In einer ersten Reaktion auf die positive A-Probe hatte Sinkewitz noch erklärt: „Ich? Wieso ich? Davon weiß ich nichts. Das kann nicht sein.“ Der Radprofi setzte zu diesem Zeitpunkt auf die B-Probe. „Die Tatsache, dass Herr Sinkewitz auf die Öffnung der B-Probe verzichtet, bedeutet, dass er die A-Probe anerkennt. Somit haben wir einen Dopingfall“, erklärte Christian Frommert, Leiter der Kommunikationsabteilung von T-Mobile.

Auch Radprofi Iban Mayo ließ der positiven A-Probe postwendend das Dementi folgen. „Es ist unmöglich“, sagte auch er. Der 29-Jährige war am vergangenen Dienstag positiv auf das Blutdopingmittel EPO getestet worden. Sein Team Saunier Duval suspendierte Mayo sofort. Der Spanier hatte die Tour als 16. beendet.

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