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Ehrung: Brand im Moor nie vergessen

14.01.2014

Wahnbek Für seine 60-jährigen Dienste im Feuerlöschwesen wurde Hans Gröne im Feuerwehrhaus in Ipwege-Wahnbek vom stellvertretenden Bürgermeister Klaus Hillen mit einer Urkunde und der Feuerwehruhr geehrt.

„Bei der Flutkatastrophe an der Elbe im Jahr 1962 gab es gefährliche Situationen“, erinnerte sich der Jubilar. Er war im Bereich Kedingen eingesetzt. Aber auch den Moorbrand in Ipwegermoor, wo es eine Woche darum ging, das Feuer mit Schaufel und Löschwasser unter Kontrolle zu bringen, wird er nicht vergessen. Schwierig war für ihn die Entscheidung, zu welcher Einheit er gehen sollte, als die Feuerwehr Ipwegermoor, der er 1953 als 17-jähriger beigetreten war, sich 2012 mangels Mitgliedern auflöste.

28 Jahre Stellvertreter

Kamerad Gröne übte von 1980 bis 1998 das Amt des stellvertretenden Ortsbrandmeisters der Einheit Ipwegermoor aus. Seine Amtszeit überdauerte die von drei Ortsbrandmeistern. Im Mai 2012 entschied er sich, der Einheit Ipwege-Wahnbek beizutreten. Im Juni wurde er in die Altersabteilung aufgenommen.

Klaus Hillen umschrieb das Wirken eines Feuerwehrmanns mit dem ständigen Einsatz um das Wohl der Allgemeinheit. Es sei kein „Jacke an und los, sondern verantwortliches Handeln in gefährlichen Situationen“, sagte Hillen und attestierte Gröne, dass er dies 60 Jahre lang getan hatte. Das sei etwas ganz Besonderes.

Stellvertretender Gemeindebrandmeister Horst Steenken bestätigte Gröne, dass er in seiner ruhigen Art „den Laden zusammen gehalten“ hätte. „Aber Kamerad Gröne konnte auch den Mund aufmachen, wenn es notwendig und angebracht war“, sagte der Feuerwehrmann und überreichte die Urkunde des Landesfeuerwehrverbandes mit Medaille. Von Ortsbrandmeister Erich Bischoff erhielt Gröne ein Buchpräsent.

Viele Auszeichnungen

Nach dem Grundlehrgang wurde Gröne 1968 zum Oberfeuerwehrmann und 1983 zum Hauptfeuerwehrmann befördert. Schließlich wurde er 1995 zum Löschmeister ernannt. Das Niedersächsische Ehrenzeichen in Silber bekam er 1979 für seine 25-jährigen Dienste, und für 40-jährige Dienste wurde er 1993 geehrt. 1997 wurde ihm die Ehrennadel des Oldenburgischen Feuerwehrverbandes in Silber verliehen. 2003 erhielt er das Ehrenzeichen für 50-jährige Dienste.

Es standen noch weitere Ehrungen an. Beim Elbehochwasser waren die Kameraden Ralf Rüscher, Malte Höhne und Fred Stahl im Einsatz. Stellvertretender Bürgermeister Hillen überreichte Urkunden und Medaillen im Namen des Niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil. Hartmut Barghop, Malte Höhne, Thomas Wucke und Hannes Bonnke wurden für eine überdurchschnittliche Dienstbeteiligung geehrt.

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