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NWZonline.de Region Ammerland Gemeinden Rastede

Theater: Drei Tratschtanten und ein Plumpsklo mit Herzchen

05.11.2019

Delfshausen Klaus Decker, Vorsitzender der Speelkoppel Delfshausen, hatte das Bühnenbild von Nadine und Fred von Häfen sowie Gerold Düser zum plattdeutschen Theaterstück „Modenschau in’n Ossenstall“ im Dorfkrug Decker in Delfshausen schon zu Beginn sehr gelobt. Als sich der Vorhang dann hob, setzte anhaltender Applaus ein.

Doch nicht nur das Bühnenbild gefiel dem Publikum. Schon der erste Akt war immer wieder von Applaus und Gelächter durchsetzt. Den zweiten Akt beherrschten dann die drei Tratschtanten des Dorfes: Klementine Driest (Ingeburg Decker), Gesche Larmich (Bianca Pieper) und Sofie Meier (Marina Helmers).

Die Termine

Weitere Vorstellungen gibt es am Dienstag, 5., Freitag, 8., Sonntag, 10., Dienstag, 12., Freitag, 15., Dienstag, 19., Donnerstag, 21., Freitag, 22., und Dienstag, 26. November, jeweils um 20 Uhr, sowie am Sonntag, 17., und Sonntag, 24. November, jeweils um 14.30 Uhr. Für fast alle Vorstellungen gibt es nur noch wenige Restkarten. Die meisten Karten sind für die Termine am 10., 19. und 26. November erhältlich. Reservierungen unter Telefon  0 44 02/77 27.

Am besten erfährt man im Dorf Neuigkeiten, wenn man im Mittelpunkt des Gartens, auf dem stark frequentierten „Plumpsklo mit Herzchen“ sitzt. Und das machen fast alle „notgedrungen“ nacheinander. Denn alle Gespräche finden im Garten von Bauer Paul Hartmann (Klaus Decker) statt. So erfährt auch Gesche, dass Paul pleite ist und sein neues Hobby, die Malerei, nicht so recht läuft. Selbst die sexuelle Orientierung des neuen Zuchtbullen Bruno wird dort besprochen – er entpuppt sich als schwul. Mangels Kenntnis glaubt nun auch Klementine, dass sie schwul ist, weil sie doch Männer liebt. Gesche und Sophie klären sie auf. Vorurteile sind in dem Stück an der Tagesordnung: Alle schwulen Männer tragen rosa Socken.

Daraufhin folgt die nächste herbe Enttäuschung bei den drei Damen: Dr. Bruno Braun (Frank Kreutz), ein wahnsinnig gut aussehender begehrenswerter Mann, trägt rosa Socken, die er soeben von Tilly Hartmann (Meike Rohloff) ausgeliehen hat.

Wie so häufig, tragen Missverständnisse dazu bei, dass eine Lachsalve auf die andere folgt. Tilly spricht vom Bullen Bruno und Gesche glaubt, sie erzählt von dem gut aussehenden Dr. Bruno Braun. Also berichtet Tilly, dass der „Steert“ von Bruno ziemlich dreckig gewesen sei und sie den erst einmal gewaschen habe. Man kann sich vorstellen, wessen „Steert“ Gesche meint.

Um nun den Hof aus der finanziellen Misere zu retten, rät Franz Stolz (Fred von Häfen) seinem Freund Paul, eine Modenschau zu veranstalten. Nach anfänglicher Skepsis ist der Feuer und Flamme. Aber es wäre keine plattdeutsche Komödie, wenn das so einfach wäre.

Was daraus wird, kann man gleich zu Beginn des dritten Aktes erleben. Es hat es in sich. Alle Schauspieler waren – wieder einmal – bestens vorbereitet, textsicher (die Topustersche Silke Bosse und Silke Lüers hatten nicht viel zu tun) und ausdrucksstark.

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