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NWZonline.de Region Ammerland Gemeinden Rastede

Ortsentwicklung: Erste Ideen für Dorferneuerung

27.09.2013

Hahn-Lehmden Die Schaffung einer Ortsmitte sollte wichtigster Bestandteil eines Dorferneuerungsplans für Hahn-Lehmden sein. Das war einhellige Meinung am Mittwochabend im Feuerwehrhaus. Ortsbürgervereinsvorsitzender Ernst Lankenau hatte Vereinsvorstände, Ratsmitglieder und interessierte Bürger zum Gedankenaustausch eingeladen.

Intensive Bürgerbeteiligung angestrebt

Ein Dorferneuerungsplan muss von der Gemeinde aufgestellt werden. Die Dorferneuerung wird staatlich gefördert, wenn sie die baulichen, verkehrstechnischen und kulturellen Verhältnisse in der Gemeinde verbessert. Der Plan soll künftige Maßnahmen in einem zeitlichen und finanziellen Rahmen benennen. Eine intensive Bürgerbeteiligung soll im Zuge des Verfahrens angestrebt werden.

Die Bürger in Hahn-Lehm­den warten seit Jahren darauf, ins Dorferneuerungsprogramm aufgenommen zu werden. Ein Antrag, der auch die Dörfer Nethen, Bekhausen, Lehmdermoor, Südbäke und Delfshausen umfasst, wurde gestellt. Eine Antwort aus Hannover allerdings steht noch aus.

„Die Chancen und Möglichkeiten, in das europäische Dorferneuerungsprogramm aufgenommen zu werden, sind zurzeit günstig“, motivierte Lankenau seine Gäste zu Beginn zur regen Diskussion. Als positives Signal wurde gewertet, dass die Gemeinde für 2014 im Haushalt 40 000 Euro für Planungs- und Vorbereitungsarbeiten einstellen will.

Viele Missstände im Ort müssten aber auch aktuell beseitigt werden, die vordergründig nicht zu Dorferneuerungsmaßnahmen gehören. Schlaglöcher auf den Radfahrwegen, sanierungsbedürftige Fußwege, „uralte und von Bäumen überwucherte“ Beleuchtungskörper und fehlende Überquerungshilfen wurden genannt. Es sollte aber genau überlegt werden, mit welchen Maßnahmen man warten könne, die dann eventuell über das Dorferneuerungsprogramm mit bis zu 40 Prozent der förderfähigen Summe bezuschusst würden.

Durch einen gestalteten Ortsein- und -ausgang sollte künftig deutlicher gemacht werden, wann man das Dorf betritt und wann man es verlässt. Nur Begrüßungsschilder würden nicht ausreichen. Für die Schaffung der Mitte (bei Edeka) wünschte man sich noch mehr kleine Läden. „Die werden aber nicht kommen, deshalb müssen wir mit Kreativität aus dem was da ist, das Beste machen“, empfahl Axel Wilken vom Schützenverein.

„Unsere Dorfmitte ist zurzeit ein Haufen Blech mit viel Parkplatz und Autoausstellungen“, kam es aus der Bürgerschaft. Die „irre Länge“ der Wilhelmshavener Straße wurde als besonderes Problem dargestellt. Eine Verbesserung der Aufenthaltsqualität sei notwendig. Man müsse Anlässe für das Verweilen in der Dorfmitte schaffen.

Das in 2009 erarbeitete Maßnahmenhandbuch sollte als Grundlage der Diskussion wieder hervorgeholt werden. Allerdings wurde bedauert, dass die geforderte ortstypische Architektur durch das Fehlen einer Gestaltungssatzung in der Gemeinde nicht durchgesetzt werden könne.

Viele gute Ideen wurden an diesem Abend entwickelt, die jetzt der Gemeinde vorgetragen und dann unter Einschaltung eines Moderators gemeinsam mit dem Planungsbüro Mosebach auf Umsetzungsfähigkeit überprüft werden sollen. Und zwar so, dass bei der Finanzierung „der Abstand zwischen Daumen und Zeigefinger“ realistisch bleibt.

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