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NWZonline.de Region Ammerland Gemeinden Rastede

Jubiläum: Feuerwehr mit langer Tradition

13.05.2014

Neusüdende Die Freiwillige Feuerwehr Neusüdende wurde am 8. Mai 90 Jahre alt. „Kein Jubiläum und doch ein stolzer Geburtstag“, wie Bürgermeister Dieter von Essen beim Kameradschaftsabend in der Boßelerburg meinte.

„Die Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Neusüdende hatte ihren Anfang im Jahr 1919, als der Rat der Gemeinde Rastede beschloss, drei Handdruckspritzen zu je 400 Liter anzuschaffen. „Eine davon wurde in Neusüdende II stationiert“, sagte Ortsbrandmeister Hermann Folte in seiner Festrede. „Als Landwirt Bremer in Neusüdende unentgeltlich ein Grundstück zur Verfügung stellte, konnte im Winter 1923 mit dem Bau eines Spritzenhauses begonnen werden“, so Folte.

Die Gründungsversammlung war am 8. Mai 1924 und Hermann Grafe wurde von 48 Männern zum Hauptmann gewählt.

Ein Jahr später gab es ein Kraftfahrzeug, um eine Tragkraftspitze im Notfall transportieren zu können. Im 2. Weltkrieg mussten die Kameraden aus Neusüdende häufiger nach Bremen zur Brandbekämpfung nach Bombenabwürfen ausrücken.

Im Jahre 1965 konnte das neue Tanklöschfahrzeug 16/32 mit einem Mercedes-Fahrgestell und einem Aufbau von Ziegler gleich in das neue Gerätehaus einfahren. Bis heute können sechs aufeinanderfolgende Ortsbrandmeister und die Anschaffung von sieben Fahrzeugen verzeichnet werden.

Das 50-jährige Jubiläum wurde bei Otto Lindemann in einem großen Festzelt gefeiert. Die damals bekannte Sängerin Tina York und „Die Teddys“ sorgten für gute Stimmung unter den mehr als 600 Kameraden und Gästen.

Bürgermeister Dieter von Essen nahm den 90. Geburtstag zum Anlass, gleich „drei gestandene Männer“ zu ehren. Den Hauptfeuerwehrmännern Hans-Günter Büntjen, Jan-Gerd Müller und Werner Schröder wurde für 40 Jahre Dienste im Feuerlöschwesen das Feuerwehrehrenabzeichen nebst Besitzurkunde überreicht.

Kreisbrandmeister Johann Westendorf überreichte den verdienten Kameraden einen Ehrenteller, und Hartmut Buchholz bekam von ihm die Ehrennadel in Silber für seine „Verdienste im unteren Verbandsbereich“, wie es in der Urkunde vom Vorsitzenden des Oldenburgischen Feuerwehrverbandes, Gerd Junker, heißt.

Sowohl von Essen als auch Westendorf würdigten die Leistungen der Freiwilligen Feuerwehren und hoffen besonders auf junge Leute. Im Ammerland gibt es zurzeit 13 Jugendfeuerwehren mit der Aussicht auf eine weitere – und auch eine Kinderfeuerwehr steht in Aussicht.

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