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NWZonline.de Region Ammerland Gemeinden Rastede

Geballte Unterstützung für Bürgerbus

02.11.2012

Rastede Eine mögliche Streckenführung hat der Verein schon ausgearbeitet. Auch einen vorläufigen Fahrplan für einen Bürgerbus in der Gemeinde Rastede gibt es bereits. Nun geht es um die Finanzierung des Projektes und um die Unterstützung aus der Bevölkerung.

Am Donnerstagnachmittag präsentierte Theo Meyer, Vorsitzender des im Januar gegründeten Bürgerbusvereins Rastede, das Projekt Bürgerbus im Rathaus. „Wir haben unsere Idee in den Außenbereichen vorgestellt und bisher nur positive Resonanz erfahren“, sagte Meyer.

Verein sucht Fahrer für den Bürgerbus

Der Bürgerbusverein in Rastede sucht noch Fahrer, um ein Angebot in der Gemeinde Rastede aufbauen zu können. Bisher haben sich zwölf Fahrer gefunden. Nötig ist laut Vorsitzendem Theo Meyer ein Stamm von 20 bis 25 Fahrern. Nähere Infos geben Meyer unter Tel. 0 44 02/78 32 oder der 2. Vorsitzende Uwe Tensfeldt unter Tel. 0441/ 3 92 18.

Bevor es nun in die Detailplanungen geht, wollte sich der Vorsitzende aber der Unterstützung der zuständigen Gremien versichern. Bürgermeister Dieter von Essen sagte, er gehe davon aus, dass das Projekt in den politischen Gremien wohlwollend unterstützt werde. Bislang sei das Thema aber noch nicht Gegenstand der politischen Beratungen gewesen.

Eine Fördersumme von 10 000 Euro konnte Dietmar Wolke, Leiter des Amtes für Kreisentwicklung beim Landkreis Ammerland, bereits in Aussicht stellen. „Der Kreistag hat beschlossen, Bürgerbusse zu unterstützen“, verwies Wolke auf geltende Beschlüsse.

Im Kreishaushalt für 2013 seien zudem schon Mittel für die Förderung eines weiteren Bürgerbusses im Ammerland eingestellt. Nötig für eine Förderung ist ein Antrag des Vereins, der dann in den politischen Gremien des Kreises beraten werden muss.

Jens Rowold vom Bürgerbusverein Westerstede berichtete, dass Bürgerbusprojekte vom Land Niedersachsen mit bis zu 64 5000 Euro und vom Zweckverband Verkehrsbund Bremen/Niedersachsen mit 25 000 Euro bezuschusst werden könnten.

Hans Mattevi, Niederlassungsleiter der Weser-Ems-Bus GmbH, sagte, dass man gerne das nötige Know-how zur Verfügung stellen werde. „Wenn das System in Rastede so gelebt wird wie in Westerstede, werden wir hier ähnlich einsteigen und unterstützen“, betonte Mattevi.

Bürgerbusse sollen den bestehenden Nahverkehr ergänzen, aber nicht ersetzen. Sie dienen der Anbindung der Außenbereiche an den Hauptort, erklärte Meyer.

Wie der Vorsitzende darstellte, könnten in der Gemeinde Rastede der nördliche und der südliche Bereich an Rastede angeschlossen werden. Gut 40 Haltestellen sieht die bisherige Planung vor.

Problematisch stelle es sich dar, den Bereich Delfshausen anzubinden. Bei einem Test mit dem Bürgerbusfahrzeug aus Westerstede wurde festgestellt, dass sich die Straßen nicht eignen würden, da der Bürgerbus aus Gründen der Barrierefreiheit tiefer gelegt ist.

Die derzeit favorisierte Streckenführung sieht deshalb nur eine Schnellanbindung von Nethen und Hahn-Lehmden über die Autobahn vor sowie eine Anbindung der südlichen Außenbereiche, berichtete Meyer.

Frank Jacob Rastede/Wiefelstede / Redaktion Rastede
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