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NWZonline.de Region Ammerland Gemeinden Rastede

Wo psychisch Kranken geholfen wird

25.07.2019

Hahn-Lehmden Über eine hohe Förderung freut sich die Pflegeeinrichtung „Amando Sol“ in Hahn-Lehmden. Aus Mitteln des Landkreises Ammerland, der Stadt Westerstede und der fünf Ammerlandgemeinden erhält die Einrichtung, die Menschen mit psychischen Erkrankungen in ihrem häuslichen Umfeld betreut, um einen stationären Aufenthalt zu vermeiden, die höchstmögliche Fördersumme.

Landrat Jörg Bensberg, Wirtschaftsförderer Fred Carstens und Rastedes Bürgermeister Dieter von Essen überreichten den Förderbescheid über 40 000 Euro an Natascha Börgers und Dörte Horstmann. Die beiden Diplom-Sozialarbeiterinnen/Sozialpädagogen hatten „Amando Sol“ im August 2017 gegründet.

Für rund 300 000 Euro hatten die beiden an der Stöltjestraße in Hahn-Lehmden eine Betriebsstätte für die Amando Sol GmbH und die Amando Sozialmanagement GbR errichtet beziehungsweise angekauft und hergerichtet, etwa mit Büro- und Schulungsräumen. Da mit dieser Investitionsmaßnahme elf neue Vollzeitarbeitsplätze neu geschaffen werden sollten, wurde die Höchstfördersumme bewilligt, erläuterte Bensberg.

Die Zahl der Mitarbeiter ist allerdings längst gestiegen. „Wir beschäftigen jetzt insgesamt 34 Mitarbeiter, davon 24 in Vollzeit“, sagte Natascha Börgers. Als großes Problem bezeichnete sie es, Fachkräfte zu finden, etwa Sozialpädagogen und Krankenpfleger. Mittlerweile würde Amando zusammen mit der Berufsakademie Wilhelmshaven auch ein duales Studium Sozialpädagogik anbieten. „Da haben wir jetzt den dritten Studenten“, berichtete Natascha Börgers.

Bürgermeister von Essen verwies auf die „beachtliche Entwicklung“, die Amando genommen habe. Am Anfang hatte ein gemeinnütziger Verein gestanden, der auch weiterhin besteht. Über den Verein wird zum Beispiel ein Projekt in Kairo unterstützt, bei dem 60 Kinder Englischunterricht erhalten.

Aus dem Verein waren 2016 die Amando Sozialmanagement GbR und 2017 die Amando Sol GmbH hervorgegangen, weil die Aufgabengebiete immer weiter zunahmen. Insgesamt 102 Angestellte werden heute beschäftigt. Nächstes Projekt: Eine Jugendwohngruppe, die sich derzeit noch in Hahn-Lehm­den befindet, wird nach Rastede umziehen. „Da haben wir ein Haus gefunden“, sagte Natascha Börgers.

Dass die Arbeit von Amando nicht abnehme, liege daran, dass die Zahl der psychischen Erkrankungen steige, sagte Dörte Horstmann. Amando unterstützt zum Beispiel bei Depressionen, Demenzerkrankungen, Angsterkrankungen, Panikstörungen, bipolaren und manischen Erkrankungen und weiteren Krankheiten.

Frank Jacob Rastede/Wiefelstede / Redaktion Rastede
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