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NWZonline.de Region Ammerland Gemeinden Rastede

Rasteder Turnierplatz wird wetterfester

10.09.2019

Rastede Das 43. Ellernfest ist Geschichte, der Abbau der Buden und Fahrgeschäfte auf dem Rasteder Turnierplatz schritt am Montag zügig voran. Noch in dieser Woche soll nun mit der umfangreichen Sanierung des Platzes begonnen werden. „Sobald der Abbau vom Ellernfest beendet ist, geht es los“, sagt Gemeindesprecher Ralf Kobbe.

Den Auftakt bildet der Austausch des Bodens in dem Bereich vor der Tribünen. Dafür wird zunächst der vorhandene Boden abgetragen – bis in eine Tiefe von etwa 15 Zentimetern. Wieder aufgefüllt wird die Fläche anschließend mit einem Gemisch aus Sand, Lava und Kalk. Dabei handelt es sich nur um eine von mehreren Maßnahmen eines umfangreichen Paketes, um den 70 Jahre alten Platz letztlich auch wetterfester zu machen.

Der Rasteder Turnierplatz wurde 1949 fertiggestellt. Ursprünglich war er für den Pferdesport geschaffen worden. In der NWZ vom 9. Juli 1949 hieß es seinerzeit: „Rasteder Pferdefreunde sind es, die sich viel Mühe gegeben haben, um das zu schaffen, was seit Jahren von allen Seiten angestrebt wurde: einen vorbildlichen Turnierplatz.“ Seit 1950 wird auf der Anlage das Oldenburger Landesturnier ausgetragen.

Mit zunehmendem Alter war der Turnierplatz gleichzeitig aber immer größeren Belastungen ausgesetzt. Zu etablierten Großveranstaltungen wie dem Landesturnier, den Musiktagen oder dem Grasbahnrennen kamen im Laufe der Zeit das Ellernfest, das Mittelalter-Festival, die Flohmärkte und zuletzt vor einigen Jahren die Vintage Race Days. Mehr Veranstaltungen und zunehmende Starkregenereignisse, die immer häufiger auftreten, brachten das Gelände schließlich an seine Grenzen.

Nach dem Bodenaustausch vor den Tribünen wird deshalb ein Drainagesystem eingebaut. Bisher gibt es eine solche Entwässerungsanlage nicht in diesem Bereich.

Vorgesorgt wird gleichzeitig für den Fall, dass es zu wenig regnen sollte. Der extreme Dürresommer 2018 dürfte da vielen noch in Erinnerung sein. Die Wiese vor den Tribünen wird deshalb mit einem Beregnungssystem ausgestattet. „In diesem Bereich gibt es eine solche Anlage bisher nicht“, sagt Kobbe. Vorgesehen sei der Einbau von 16 so genannten Regnern. Zunächst müsse jedoch eine Zuleitung gebaut werden. Diese wird vom Ellernteich bis hoch zu den Tribünen verlegt werden. An anderen Stellen des Turnierplatzes gibt es im Übrigen bereits vereinzelt solche Regner. Sie seien jedoch teilweise defekt gewesen, sagt Kobbe.

Rund 250 000 Euro investiert die Gemeinde Rastede in die Sanierung des Turnierplatzes. Bis zum 31. Oktober sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein. Genutzt werden kann die Fläche dann aber erst einmal nicht. „Das Gras muss wachsen, der Platz muss sich setzen“, sagt Kobbe. Wie schnell das geht, hängt auch davon ab, wie der Winter wird. „Im Frühjahr werden wir den Platz genau begutachten“, kündigt der Gemeindesprecher an.

2020 werden deshalb die Vintage Race Days nicht in Rastede ausgetragen. Die Rennsportveranstaltung steigt üblicherweise Ende April. Der Schlossfloh am 1. Mai könne hingegen stattfinden, nur der Bereich unmittelbar vor den Tribünen müsse dann unter Umständen noch ausgespart werden, sagt Kobbe. So soll es auch am 3. Oktober dieses Jahres der Fall sein. Trotz der Bauarbeiten kann der Flohmarkt am Tag der deutschen Einheit in diesem Jahr stattfinden.

Frank Jacob Rastede/Wiefelstede / Redaktion Rastede
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