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NWZonline.de Region Ammerland Gemeinden Rastede

Bürgermeisterwahl In Rastede: Sozialdemokraten erstmals seit über 40 Jahren vor CDU

27.05.2019

Rastede Die Bürgermeisterwahl in Rastede geht in die Stichwahl: SPD-Kandidat Lars Krause holte am Sonntag die meisten Stimmen, auf Platz zwei lag CDU-Bewerber Alexander von Essen. Für Krause stimmten 5215 Wähler, für von Essen 4936. Die Einzelbewerber Dr. Katrin Hesse und Jens Meinert kamen auf 1559 beziehungsweise 740 Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei 69,9 Prozent.

Nach 46 Jahren konservativer Mehrheiten in Rastede habe die SPD erstmals die Nase vorn, freute sich Krause nach der Bekanntgabe des Wahlergebnisses. Auf der Wahlparty in der „Brasserie“ sagte er: „Das ist ein klares Signal, dass wir in Rastede eine Veränderung herbeiführen können.“ Endlich habe die SPD die Chance, Rastede eine sozialdemokratische Handschrift zu verleihen. Krause sagte aber auch, dass es jetzt wieder bei Null losgehe und die nächsten drei Wochen noch einmal sehr intensiv werden. „Wir werden die Menschen ansprechen und versuchen, sie von unserer Position zu überzeugen.“ Ehrlichkeit, Glaubwürdigkeit und Kompetenz, damit wolle er in Rastede punkten, sagte Krause.

NWZ-Spezial: Alle Ergebnisse und Berichte zu den Bürgermeister- und Landratswahlen im Nordwesten

Auch CDU-Kandidat von Essen gab sich kämpferisch auf der Wahlparty im „Zollhaus“. „Das ist natürlich nicht das Ergebnis, das sich eine CDU in Rastede wünscht“, sagte er. Aber das Rennen sei offen und die Christdemokraten würden jetzt drei Wochen hart und motiviert arbeiten, „damit wir am Ende als Sieger vom Platz gehen.“ Dass die CDU erstmals seit fast 50 Jahren nicht die meisten Stimmen holte, kommentierte von Essen mit dem Hinweis, dass man „mutig mit einem jungen Kandidaten nach vorne gegangen“ sei, was für viele neu gewesen sei. Das Thema Erfahrung sei im Wahlkampf oft angesprochen worden. Jetzt gehe es darum, den Wählern zu zeigen, dass von Essen „der kompetentere und bessere Kandidat“ sei.

Einzelbewerberin Dr. Katrin Hesse nahm die Niederlage sportlich, sagte sie im Rathaus. „Man kämpft, aber es kann nur einen Gewinner geben“, meinte sie. Für sie sei es der erste Wahlkampf als parteilose Kandidatin gewesen. In Rastede habe sie eine „regelrechte Materialschlacht“ der Parteibewerber erlebt. „Da kann man als Parteiloser nicht mithalten.“

Einzelbewerber Meinert bewertete den Ausgang als „sehr schade“. Das Ergebnis spiegele nicht wider, was in Bürgergesprächen an ihn herangetragen worden war. Positiv hob er hervor, dass es den Einzelbewerbern gelungen sei zusammen fast 20 Prozent der Stimmen zu holen.

Übersichtskarte mit allen Ergebnissen der Wahlen im Nordwesten:

Frank Jacob Rastede/Wiefelstede / Redaktion Rastede
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