RASTEDE - Großes Lob für engagierte Arbeit: Die Senioren-Union Rastede hat am Montagnachmittag ihr 20-jähriges Bestehen gefeiert. Im Hof von Oldenburg fanden die Redner viele freundliche Worte für die Einsatzfreude der regen Mitglieder.
Die Gründung der Senioren-Union bezeichnete Landrat Jörg Bensberg als „ganz schön visionär“. Man habe damals vorausgesehen, dass eine demografische Entwicklung eintreten wird, die zur Folge hat, dass es immer mehr Ältere gibt, die aktiv sind. „Wenn Sie dieses Potenzial weiterhin bündeln, werden Sie noch viel in die Gesellschaft einbringen können“, sagte der Landrat.
Die Kreisvorsitzende der Senioren-Union, Heidi Exner, betonte, dass sich die Senioren-Union stets für ein Miteinander der Generationen einsetze. „Wir lassen die jüngere Generation nicht allein bei der Gestaltung der Zukunft.“ Sie wies darauf hin, dass die Rasteder aktiv im Kreisvorstand mitarbeiten. Themenvorschläge wie die Fortschreibung des Seniorenplans oder die Gründung der Arbeitsgruppe „Komasaufen“ seien aus dem Residenzort gekommen.
CDU-Gemeindeverbandsvorsitzender Torsten Wilters unterstrich: „Ihre Altersgruppe hat ein ungeheueres Potenzial, die Gesellschaft mitzugestalten. Das machen Sie mit großem Erfolg.“ Wilters verlas auch das Grußwort des Bundestagsabgeordneten Thomas Kossendey, der nicht anwesend sein konnte.
Der Vorsitzende der Senioren-Union Rastede, Adolf Marxfeld, ehrte die Gründungsmitglieder Helmut Dannemann und Günther Lange und überreichte ihnen Präsentkörbe. „Ihr habt die Senioren-Union zu dem gemacht, was sie uns heute wert ist“, sagte Marxfeld. Weitere Gründungsmitglieder waren 1991 Ortrud Aden, Adolf Berndt, Ernst Rüßler, Werner Wemken und Erich Kathmann.
