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Hauptversammlung Höchste Anerkennung für 7753 geleistete Stunden

kja

RASTEDE - Sintflutartige Wolkenbrüche, Sturmtiefs, Dauerregen: Das Jahr 2011 hatte an schlechtem Wetter einiges zu bieten. Daran erinnern sich auch die Feuerwehrleute.

„Es war ein einsatzreiches Jahr“, berichtete Ortsbrandmeister Jürgen Hinrichs in der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Rastede im Feuerwehrhaus (

NWZ

  berichtete).

84mal wurden die Kameraden im vergangenen Jahr alarmiert. Darunter zehn Einsätze allein aufgrund von Wasser- und vier durch Sturmschäden. „Eigentlich waren es sogar noch mehr“, so Hinrichs. „Es gab zwei Einsätze mit 31 Folgeeinsätzen, die in der Statistik nicht aufgeführt werden.“

Zahlreiche Einsätze

Zudem rückten die freiwilligen Helfer im vergangenen Jahr bei 14 Brandeinsätzen aus, löschten vier Fahrzeug- und drei Containerbrände und halfen bei je zwei Verkehrsunfällen und Personenschäden.

17mal schlugen Brandmeldeanlagen an. Außerdem war Hilfeleistung notwendig bei zwei Flächenbränden sowie zwei Gefahrguteinsätzen. Ohne Grund in Aufruhr versetzt wurden die Freiwilligen gleich sechsmal bei Fehlalarmen. Um für ausreichend Schutz bei Veranstaltungen zu sorgen leisteten die Feuerwehrmänner und –frauen zudem 17 Brandsicherheitswachen.

Freiwillig hatten die Kameraden somit insgesamt 1802,5 Einsatzstunden geleistet. Hinzu kamen 5951,3 Dienststunden, zu denen unter anderem Ausbildungsdienste, Arbeitsdienste und Sonderdienste gehören. Ortsbrandmeister Hinrichs bedankte sich bei seiner Truppe für ihr Engagement: „Ihr verdient höchste Anerkennung, denn in 7753,8 Dienst- und Einsatzstunden habt ihr so viel geleistet“, lobte er.

Um bei den Einsätzen stets größtmögliche Hilfe leisten zu können, stand für die Kameraden auch im vergangenen Jahr ein reichhaltiges Ausbildungsprogramm auf dem Dienstplan. Darüber hinaus stellt die Feuerwehr Rastede auf Kreisebene auch selbst Ausbilder bei verschiedenen Lehrgängen.

Gemeindebrandmeister Erwin zum Buttel freute sich, aufgrund der Leistungen die Kameraden Daniel Klockgether zum Oberfeuerwehrmann und Uwe Wilken zum Oberbrandmeister befördern zu können. Eine weitere Auszeichnung überbrachte Kreisbrandmeister Johann Westendorf. Er beförderte Ortsbrandmeister Jürgen Hinrichs zum Hauptbrandmeister.

Fehlalarm um 5.30 Uhr

Ausschlafen konnten die Kameraden übrigens auch nach der ungewollt spät endenden Versammlung nicht. Bereits um 5.30 Uhr rückten sie erneut aus. Zu einer ziemlich unglücklichen Zeit handelte es sich aber glücklicherweise um einen Fehlalarm.

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