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NWZonline.de Region Ammerland Gemeinden Rastede

Erinnerung an blauen Elefanten

04.08.2018

Rastede Erinnern Sie sich noch an den blauen Elefanten? Bis 2010 stand dieses stählerne Klettergerüst im Rasteder Freibad. Dann fiel es durch den Geräte-TÜV, wurde von der Gemeinde abgebaut und verschrottet. Ersetzt wurde es bis heute nicht, was so mancher Rasteder immer noch bedauert. Schließlich galt der blaue Elefant lange Zeit als eine Art Wahrzeichen und zierte in den 1950er und 1960er Jahren sogar Postkarten.

„Wir sind mit diesem Klettergerüst groß geworden“, erzählt Lars Osterloh, der an diesem heißen Sommertag im Freibad steht. Er trägt ein hellblaues Hemd, am Kragen stehen auf der einen Seite seine Initialen, auf der anderen Seite ist das Wort Elefant zu lesen. Neben ihm stehen weitere Männer mit solchen Hemden, zusammen bilden sie den Freundeskreis „Blauer Elefant“.

Die Männer kennen sich seit vielen Jahren, spielten zusammen Fußball in Lehmden und Rastede und wurden gute Freunde. Neben Osterloh gehören Oliver Wenke, Jens Lawrynowicz, Thomas Janßen, Hartmut Hardenberg, Thomas Wetter, Birger Böning und Michael Thie dazu.

Dass es den blauen Elefanten heute nicht mehr gibt, bedauern sie. „2012 haben wir uns zum ersten Mal in dieser Runde im Zollhaus getroffen und uns überlegt, etwas für die Kinder in der Gemeinde zu machen“, erinnert sich Lawrynowicz und sagt: „Da kamen wir dann schnell auf den Elefanten und haben uns gefragt, ob man so ein Klettergerüst hier nicht wieder hinstellen kann?“

Die Idee scheiterte letztlich allerdings aus Kostengründen. Ein vergleichbares Klettergerüst verschlingt heute inklusive Aufbau schnell einen mittleren fünfstelligen Betrag, stellten die Freunde fest. Deshalb stiegen sie jetzt eine Nummer kleiner ein.

Aus eigener Tasche kauften sie für rund 1500 Euro zwei kleine Wipp-Elefanten, natürlich in blauer Farbe. Einer steht seit dieser Woche im Freibad, also dort, wo einst auch sein großer Bruder als Spielgerät zu finden war. Der andere wurde auf dem Kögel-Willms-Platz aufgebaut.

„Mit dieser Idee ist die Gruppe bei mir auf offene Ohren gestoßen“, freut sich auch Bürgermeister Dieter von Essen über das Engagement des Freundeskreises. Eine Fachfirma habe dann den ordnungsgemäßen Aufbau der beiden Wipp-Elefanten erledigt. Die Kosten dafür belaufen sich nach Auskunft von Gemeindesprecher Ralf Kobbe auf 100 bis 150 Euro.

„Wir möchten damit ein positives Signal auch an andere Leute senden“, erklärt Lawrynowicz den Einsatz. Die Gruppe möchte gerne weitere Spieltiere in der Gemeinde aufstellen, dann vielleicht auch mit Unterstützung von Sponsoren.

Frank Jacob Rastede/Wiefelstede / Redaktion Rastede
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