RASTEDE - Schade, dass das Geld nicht „echt“ war. Aber die Schüler haben doppelt profitiert.
von wolfgang müller
RASTEDE - Elf Wochen lang haben sie Aktienkurse, Charts und aktuelle Wirtschaftsnachrichten studiert – und dabei ihr „Kapital“ um 5000 auf mehr als 55 000 Euro vermehrt. Allerdings: Behalten dürfen Moritz Koopmann, Sven Wulff, Martin Hilljegedes und Theiss Heilker das Geld nicht. Erstens sind die 15 und 16 Jahre alten Schüler noch zu jung, um selbst an der Börse zu handeln, zweitens war das Geld nicht „echt“. Es bestand nur auf dem Papier – als Bestandteil des „Planspiel Börse“ der LzO. Die vier Jugendlichen – sie besuchen die KGS – zeichneten die Aktien und erzielten so den imaginären Gewinn. Auch wenn sie das Geld nicht „einstreichen“ können, so haben sie doch doppelt profitiert. Mit ihrem Ergebnis erhielten sie als beste Gruppe im Ammerland (vor der Hauptschule Edewecht und der Haupt- und Realschule Augustfehn) von Filialleiterin Tanja Schlau und Spielbetreuer Stefan Kemper 250 Euro. Und sie lernten dieFunktionsweise des modernen Wirtschafts- und Finanzwesenskennen.
Was sie mit den 250 Euro machen werden, konnten die vier Schüler noch nicht sagen, „vielleicht unternehmen wir etwas gemeinsam.“ Falls die Eltern einmal spekulieren möchten, „können wir schon ganz gute Tipps geben“.
