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NWZonline.de Region Ammerland Gemeinden Rastede

Schüler gedenken der Opfer des Nationalsozialismus

28.01.2014

Rastede Eine herzliche Freundschaft besteht mittlerweile zwischen der Arbeitsgemeinschaft (AG) „Für den Frieden“ der Kooperativen Gesamtschule (KGS) Rastede und dem Nienburger „Forum des Gedenkens“. Bereits zum achten Mal seit 2007 hatten die Organisatoren Cornelia Kramer und Thomas Gatter die AG eingeladen, den „Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus“ im Nienburger Rathaus mitzugestalten.

Vanessa Kleemann, Saskia Dierks, Katja Effertz, Anna Herzberg, Theresa Westerburg und Max Küpker stellten anhand einer literarischen Collage dar, wie die Nationalsozialisten ihre Staatsdoktrin einer „arischen Volksgemeinschaft“ seit der Übernahme der Regierungsgewalt 1933 in politische Alltagspraxis umsetzten und die Juden diskriminierten, verfolgten und millionenfach ermordeten. Zugleich wies die AG auf die aktuelle Ausgrenzung der Juden hin.

„Antisemiten verfolgen und ermorden jüdische Menschen, greifen jüdische Einrichtungen an und verbreiten antisemitische Parolen“, erklärte Max Küpker. „Diese antisemitischen Ressentiments stellen das Recht der Juden auf eine menschenwürdige Lebenswirklichkeit in Frage,“ kritisierte Vanessa den Antisemitismus.

Anhand neuster Zeitungsmeldungen zeigten die Schüler auf, dass die Ursache der Unterdrückung und Ausbeutung von Menschen nicht mit dem Untergang des Nationalsozialismus verschwunden seien, sondern bis in die Gegenwart ein humanes Zusammenleben der Menschen verhinderten. Die AG-Mitglieder forderten die Anwesenden auf, sich gegen Rassismus einzusetzen und die Emanzipation von Minderheiten zu unterstützen. Mit ihrem Vortrag setzte die AG ihr langjähriges Engagement für eine Welt in Frieden, Freiheit, Gerechtigkeit und Glück fort.

Nach den Vorträgen nutzte die AG „Für den Frieden“ die Gelegenheit, um mit den Gästen über die Situation der Juden sowie über die Möglichkeiten und Bedeutung des Engagements junger Menschen zu diskutieren. Dabei konnte die Schüler viele neue Kontakte knüpfen. Am Ende lobten die Anwesenden die Rasteder Arbeitsgemeinschaft für ihre politischen Aktivitäten und wünschten viel Energie für die weitere Arbeit.

Die AG „Für den Frieden“ wird auch in Zukunft mit dem Nienburger „Forum des Gedenkens“ kooperieren. „Die Nienburger Initiative stellt eine rühmliche Ausnahme in der bundesdeutschen Erinnerungskultur dar“, so Dr. Michael Luttmer, Lehrer in der Rasteder AG.

Frank Jacob Rastede/Wiefelstede / Redaktion Rastede
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