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Bahnverkehr zwischen Hude  und Oldenburg rollt  wieder
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Aktualisiert vor 6 Minuten.

Klappbrücke Defekt
Bahnverkehr zwischen Hude und Oldenburg rollt wieder

NWZonline.de Region Ammerland Gemeinden Rastede

Wahlen sorgen für Zündstoff

03.02.2014

Rastede Eine Jahreshauptversammlung mit Brisanz: Die Freiwillige Feuerwehr Rastede hatte auf der Tagesordnung auch die mit Spannung erwartete Wahl des Ortsbrandmeisters und seines Stellvertreters. Die Amtsperiode von Jürgen Hinrichs und seinem Stellvertreter Guido Heinemann endet nach sechs Jahren turnusgemäß. Hinrichs stellte sich erneut als Ortsbrandmeister zur Wahl. Gleichzeitig kandidierte Christian Ammermann für den Posten. Auf Christian Ammermann entfielen 28 Stimmen, auf Jürgen Hinrichs 14 (eine Enthaltung, zwei ungültige Stimmen).

Zurückgezogen

Im Anschluss zog Guido Heinemann seine Kandidatur zum stellvertretenden Ortsbrandmeister zurück, so dass nur noch Horst Steenken zur Wahl stand. Er wurde mit 35 Ja und acht Nein-Stimmen gewählt (eine Enthaltung, eine ungültige Stimme). Er ließ sich in Abwesenheit wählen, hatte aber vorher seine Bereitschaft für dieses Amt offiziell erklärt. Die Wahlen müssen noch vom Rasteder Gemeinderat bestätigt werden.

Der Gemeindebrandmeister Erwin zum Buttel dankte Jürgen Hinrichs und Guido Heinemann für ihr sechsjähriges Engagement und lobte die Verdienste der beiden Männer. Hinrichs gratulierte Ammermann zu seinem neuen Amt, wünschte ihm eine glückliche Hand und dankte seinem Stellvertreter und allen Kameraden für die langen Jahre der Begleitung.

Zugführer wurde Florian Meyer, Michael Sprenger und Stefan Wichmann sind seine Stellvertreter. Gruppenführer (Rüstwagen) wurden Guido Heinemann und Daniel Klockgether. Jugendfeuerwehrwart ist Eike Renken, Hannes Hilljegerdes sein Stellvertreter. Befördert wurden Tabea Martens zur Feuerwehrfrau, Thorge Kuck und Tim Renken zu Oberfeuerwehrmännern. Für besondere Dienstbeteiligung wurden Stefan Wichmann, Torben Wefer und Christian Ammermann gelobt.

Nur die Wahl des Ortsbrandmeisters und seines Stellvertreters wird üblicherweise geheim durchgeführt. Die Spannung erhöhte sich dadurch, dass beantragt worden war, alle Wahlgänge geheim abzuwickeln. Das bedeutete, dass sich die Frauen und Männer erheben und sich durch den engen Flur einzeln in den Wahlraum begeben mussten. Und das bei vier Wahlgängen. Zur Erleichterung aller wurden die letzten drei Gänge dann doch offen gestaltet.

Der alte Ortsbrandmeister hatte zu Beginn der Versammlung seinen Jahresbericht abgegeben. Von den insgesamt 172 Mitgliedern waren am Ende des vergangenen Jahres neun weiblich. 88 Mal war die Feuerwehr Rastede im Einsatz. Lediglich 23 Mal musste ein richtiger Brand gelöscht werden. Sonst handelte es sich um Verkehrsunfälle, Sturmschäden, Brandsicherheitswachen und sonstige Hilfeleistungen. Fünfmal gab es Fehlalarm. Im Durchschnitt war man knapp zweimal pro Woche im Einsatz.

Mit Digitalfunk

Hinrichs konnte von einem umfangreichen Ausbildungs- und Lehrgangsprogramm erzählen. Bei sechs Großveranstaltungen in Rastede war man dabei. Die Einsatzfahrzeuge wurden mit Digitalfunk ausgestattet. Zählt man die 2038 Einsatzstunden und die 3902 Dienststunden zusammen, kommt eine Gesamtstundenzahl von 5940 zusammen. Hinrichs ließ zum Abschluss seines Berichtes noch einmal die sechs Jahre, die unter seinem Kommando standen, Revue passieren und dankte seinen Kameradinnen und Kameraden sowie dem Rat und der Gemeinde Ra­stede für die Unterstützung. „Ohne Euer Engagement wäre vieles nicht möglich gewesen“, sagte er in Richtung der Anwesenden.

Der Jugendfeuerwehrwart, der Atemschutzwart, die Gefahrgutgruppenführerin und der Vertreter der Altersabteilung konnten den 66 anwesenden Frauen und Männern ebenfalls von erfolgreichen Einsätzen und fruchtbarer Arbeit berichten. Kreisbrandmeister Johann Westendorf und Gemeindebrandmeister Erwin zum Buttel sprachen ebenfalls von erfolgreicher Arbeit auf Gemeinde- und Kreisebene.

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