Wahnbek - Die Speelkoppel Wahnbek probt zurzeit für ein neues Stück. „Neurosige Tieden“ lautet der Titel des Lustspiels von Winnie Abel, das am 22. Februar Premiere im „Pferdestall“ auf Gut Wahnbek feiert. Es ist die 23. Inszenierung der Speelkoppel. Der Kartenvorverkauf hat jetzt begonnen (siehe Infokasten).

Hier gibt’s Karten

Karten für „Neurosige Tieden“ gibt es in Wahnbek bei der Raiffeisenbank und beim Kiosk sowie bei Klaus Hillen, t 0 44 02/45 77.

Die Termine: 22. Februar, 20 Uhr, Premiere; 24. Februar, 15 Uhr, ab 14 Uhr Kaffeetafel; 28. Februar, 20 Uhr; 1. März, 20 Uhr; 3. März, 20 Uhr; 4. März, 15 Uhr, ab 14 Uhr Kaffeetafel; 7. März, 20 Uhr; 9. März, 20 Uhr.

Mit „Neurosige Tieden“ setzt die Speelkoppel Wahnbek ihre Serie heiterer Stücke fort, sagt Speelbaas Klaus Hillen, der „eine amüsante Komödie mit vielen witzigen Dialogen und hintergründigen Passagen“ verspricht. Die Zuschauer sollen zwei bis drei Stunden unterhalten werden, in Ruhe Kaffee und Kuchen genießen, oder einen gemütlichen Abend im „Pferdestall“ verbringen.

Zum Inhalt: Wie empfängt man Besuch in einer Nervenklinik, ohne dass der Besuch merkt, dass er in einer Anstalt ist? Vor dieser Herausforderung steht Agnes Adolon (gespielt von Heike Klar), Tochter einer reichen Hoteldynastie. Denn ihre Mutter Alice (Hedwig Ganske) meldet spontan ihren Besuch an – nur dass diese davon ausgeht, dass Agnes in einer Villa residiert und nicht in der „Klapse“.

Kurzerhand sollen die Mitbewohner aus Agnes’ skurriler Psychiatrie-Wohngruppe nun versuchen, wie ganz normale Menschen zu wirken und das wahnwitzige Verwechslungsspiel nimmt seinen Lauf: Der zwangsneurotische Hans (Marc Volkmann) muss den langjährigen Lebenspartner spielen, die wahnhafte Marianne (Tanja Bruns) wird als Haushälterin ausgegeben, der manisch-depressive Künstler Dennis (Karl-Heinz Wemken) wird zum Freund des Hauses erklärt, der menschenscheue Willi (Bouwe Kleiwerd) soll den ganz normalen Hausmeister spielen – ein Vorhaben, das nach hinten losgehen muss.

Doch als dann auch noch immer mehr ungebetener Besuch in der Wohngruppe auftaucht, Agnes’ Mutter die Psychiaterin Ilse Schanz (Frauke Diedrich) in Gewahrsam nimmt und dann sogar selbst in der Zwangsjacke landet, läuft das verrückte Verwechslungsspiel völlig aus dem Ruder. Wer ist hier eigentlich verrückt? Und was heißt überhaupt normal?

In weiteren Rollen sind Alexander Oetken, Sandra Lange und Lena Oeding zu sehen.