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NWZonline.de Ratgeber

Auch die Günstigen stutzen Stoppeln gründlich

16.12.2013

Berlin Den ersten Flaum auf der Oberlippe hegen junge Männer noch stolz. Kurz darauf steht für die meisten jedoch die erste Rasur an – und damit die Glaubensfrage: trocken oder nass? Doch die Grenzen verschwimmen. Viele Elektrorasierer kommen mittlerweile auch mit Gel und Schaum und sogar unter der Dusche zurecht. Richtig überzeugt hat das die Probanden der Stiftung Warentest in einer exemplarischen Prüfung an zwei Geräten allerdings nicht: Die Elektronassrasur ist zwar schonender zur Haut und fühlt sich besser an als die Trockenrasur, ist aber nicht so gründlich wie diese.

Vorrangig ging es im Vergleichstest von 14 Elektrorasierern, der in der Dezemberausgabe der Zeitschrift „test“ zu finden ist, jedoch ums Kerngeschäft der Rasierer: die Trockenrasur. Sehr gut hieß es am Ende für den Braun Series 7 799cc-7. Doch auch wer zur Konkurrenz greift, bekommt ein gutes Gerät. Schlusslicht wurde der teuerste Rasierer im Test: Philips’ Flaggschiff SensoTouch 3D funktioniert laut Anbieter auch unter der Dusche, war im Labor aber nicht wasserdicht. Auf dem Trockenen machte er dagegen einen guten Eindruck.

Männer, die sich unter der Dusche rasieren, finden im Testfeld neun dafür ausgelobte Geräte – wer seine Stoppeln vor der Elektrorasur einschäumen will, sieben. Alle lassen sich unter fließendem Wasser reinigen. Lästiges Pusten und Ausklopfen der Rasierköpfe ist Vergangenheit. Braun Series 7, Panasonic ES-RT81-s und Philips SensoTouch 3D besitzen eine Reinigungsstation, die den Rasierer säubern und laden kann.

Testsieger Braun Series 7 799cc-7 hatte bei Rasurqualität und Handhabung knapp die Nase vorn. Beides hängt zusammen: Das Gerät regelt die Motorleistung bei dichtem Bart automatisch hoch – Nutzer können so auch harte Stoppeln gründlich abrasieren. Da diese Technologie einen starken Akku erfordert, schafft der Series 7 mit einer Ladung 43 Rasuren – mehr als doppelt so viele wie die meisten Konkurrenten. Einige Anbieter bieten einen Akkuwechsel über ihren Service an, aber nicht alle: Ist die Batteriekapazität hin, ist das ganze Gerät Schrott.

Männern, deren Haut nach dem Rasieren gerötet ist, brennt oder juckt, könnte eine Neuerung helfen, mit der der Zweitplatzierte aufwartet: Im Scherkopf des Braun Cooltec steckt ein Kühlelement aus Aluminium. Es lässt sich per Knopfdruck einschalten und soll Hautreizungen vermindern. In Sachen Hautschonung bekam der Cooltec die beste Note.

Bleibt die Frage, welches Rasiersystem besser ist – der von Braun entwickelte vibrierende Klingenblock oder die drei rotierenden Messer aus dem Hause Philips? Rasierer mit Vibrationssystem haben Vorteile beim Schneiden von Konturen, etwa Koteletten, sowie an engen Gesichtspartien unter der Nase. Rotationsmodelle schmiegen sich dafür dank ihrer drei beweglichen Scherköpfe besser an kantige Partien an, zum Beispiel am Kinn. Eine gründliche Rasur ermöglichen beide Systeme.

Alles in allem sind Elektrorasierer technisch ausgereift, so die Tester. Umso erstaunlicher die Preisunterschiede: Nur 71 Euro kostet der günstigste Gute, Philips’ Power-
Touch Plus. Für den Testsieger werden dagegen 299 Euro fällig, für den abgesoffenen Philips SensoTouch 3D sogar 320 Euro – beide inklusive Reinigungsstation.

->  Ein sehr guter und zehn gute Modelle zeugen von einem breiten Angebot empfehlenswerter Elektrorasierer. Testsieger (12/13) ist der sehr gute Braun Series 7799cc-7. Er liefert die gründlichste Rasur und zeigt die mit Abstand beste Akkuleistung. Mit 299 Euro inklusive Reinigungsstation ist er aber ziemlich teuer.
-> Günstigste Gute sind der Philips Power-Touch Plus PT860 (71 Euro) sowie der Panasonic ES-RF31-s (79 Euro). Die sanfteste Rasur liefert der gute Braun Cooltec CT4s für 145 Euro.

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Stiftung Warentest | Braun | Philips | Panasonic | Plus

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