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NWZonline.de Ratgeber

Bei Kompakten ist guter Klang teuer

21.11.2011

BERLIN Musik kommt heute aus vielen Quellen: von CD, vom USB-Stick, vom iPod, vom UKW-Radio. Die Stiftung Warentest hat kompakte Stereoanlagen geprüft, die versuchen, diese Quellen zu Gehör zu bringen („test“, 1/11). Alle 13 Anlagen im Test haben neben CD-Laufwerk und Radio auch USB-Buchsen und eine Anschlussmöglichkeit für einen iPod. Doch bei manchen geht die Funktionsvielfalt auf Kosten der Handhabung. Und bei der Klangqualität zeigen sich erhebliche Unterschiede.

MP3-Spieler lassen sich auf unterschiedliche Weise an eine Stereoanlage anschließen. Die einfachste Variante: Der Kopfhörerausgang des Spielers wird mit einem Audio-Eingang der Anlage verbunden. Vorteil: Das funktioniert mit jedem MP3-Spieler und mit beliebigen anderen Audioquellen.

Doch für Apples beliebte iPod-Player bieten die geprüften Anlagen eine weitere Möglichkeit: Die meisten haben einen speziellen „Dock“-Anschluss für Apple-Geräte. Zwei andere lassen sich per USB-Kabel mit iPod oder iPhone verbinden. Vorteil solcher Lösungen: Der iPod lässt sich über die Fernbedienung der Anlage steuern.

Schwache Lautsprecher

Das funktioniert allerdings nicht bei allen Anlagen gut. Am schlechtesten klappt es bei der von Teac. Hier ist es kaum möglich, per Fernbedienung gezielt Musikstücke auf dem iPod anzusteuern. Auch andere Geräte zeigen Schwächen bei der Handhabung. Bei Pioneer ist die Navigation von Musikstücken von USB-Sticks ziemlich umständlich.

Einige Anlagen haben arg minimalistische Fernbedienungen. Die von Grundig verwirrt zudem mit unverständlichen Abkürzungen. Gleichzeitig überzeugt hier am wenigsten die Bedienung ohne Fernbedienung direkt am Gerät. Die beste Handhabung im Test hat die Sony CMT-MX700Ni für 274 Euro.

Noch größere Unterschiede zeigen sich bei der Klangqualität. Kaum überraschend: Die Anlagen mit den kleinsten Lautsprechern klingen am schlechtesten. JVC NX-PB10, Lenco MCI-210 und Panasonic SC-HC55 sind klein und flach – und überzeugen klanglich am wenigsten.

Lokales Netzwerk

Doch umgekehrt sind große Boxen noch kein Garant für guten Klang. So sind die Lautsprecherboxen der LG-Anlage FA166 vergleichsweise voluminös und haben recht große Tieftöner. Doch dafür fehlt es bei dieser Anlage an den Höhen, insgesamt wirkt der Klang unausgewogen.

Am besten klingen die beiden teuersten Anlagen im Test: Yamaha MCR-550 für 380 Euro und Denon D-M38 für 360 Euro schaffen sogar einen – für kompakte Stereoanlagen ihrer Größe – sehr guten Ton. Größere Räume können auch die besten Kompaktanlagen nicht vernünftig beschallen. Doch für Schlafzimmer, Kinderzimmer oder auch ein etwas kleineres Wohnzimmer sind beide bestens geeignet. Beide überzeugen auch mit guter Handhabung.

Als einzige im Test kann die Sony-Anlage CMT-MX700Ni per Lan-Kabel oder WLan-Funk in ein lokales Netzwerk eingebunden werden. So kann sie Musikdateien aus dem Heimnetz und über den DSL-Anschluss des Hauses auch Internetradio abspielen. Bei den übrigen Anlagen lässt sich Ähnliches per iPhone oder iPod Touch und entsprechende Apps realisieren.

   Die beste Anlage im Test (11/11) ist auch die teuerste: Die Yamaha MCR-550 kostet 380 Euro. Sie hat den besten Klang und schneidet ansonsten meist gut ab. Dicht folgt die Denon D-M38 für 360 Euro. Auch sie klingt sehr gut, hat aber Schwächen beim Radio.  Günstigste gute Anlage ist mit gerade noch gutem Klang die Onkyo CS-245 für 233 Euro. Die Sony CMT-MX700Ni für 274 Euro bietet neben gutem Ton und bester Handhabung außerdem noch Netzwerkfunktionen und Internetradio.

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