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NWZonline.de Ratgeber

Sieben Modelle kassieren ein Mangelhaft

21.08.2017

Berlin Je schneller Speisen herunterkühlen, desto besser fürs Konservieren und den Erhalt der Konsistenz. Von den 30 geprüften Gefrierschränken und Truhen kassierten insgesamt sieben ein Mangelhaft für schwächliches Einfrieren, berichtet die Zeitschrift „test“ (8/17). Schlechte Noten hagelte es auch, wenn Lebensmittel auftauen könnten, weil versehentlich die Tür offen steht und kein deutlicher Alarm ertönt. Zudem ließ die Handhabung oft zu wünschen übrig. Am Ende dürfen sich nur sieben Modelle mit gutem Qualitätsurteil schmücken.

Im Labor beladen die Prüfer der Stiftung Warentest die Geräte mit genormten Gel-Paketen, die ähnliche Gefriereigenschaften aufweisen wie Lebensmittel. In einigen stecken zusätzlich Temperaturfühler. Die registrieren, wie schnell oder langsam neu hineingelegtes Gefriergut von plus 25 auf im Mittel minus 16 Grad abkühlt. Im Gefrierschrank OK OFZ31112 braucht eine 3,5-Kilogramm-Ladung dafür 33 Stunden. Die besten Konkurrenten schaffen es in weniger als der Hälfte der Zeit.

Die Tester orientieren sich beim Einfrieren am Volumen, das die Anbieter auf den Energielabels deklarieren. Pro 100 Liter Nutzvolumen packen sie rund vier Kilogramm hinein. Bei den besten großen Geräten reicht die Kühlleistung aus, um mehr als zehn Kilo in einem Rutsch zügig auf Minustemperaturen zu bringen – gut für Gärtner, Angler, oder Schnäppchenjäger: Sie erwarten von einem großen Froster, dass er auch eine fette Beute verkraften kann.

Tipp: Wer zum Beispiel einen recht großen Gefrierschrank mit starker Kühlleistung sucht, liegt mit dem Bauknecht GKN19G3 richtig. Im Test frostet er 10,5 Kilogramm auf einen Schlag in knapp 20 Stunden.

Viele Geräte haben eine Schnellgefrier-Funktion, die große Mengen zügiger auf Minusgrade bringen soll. Die Tester erproben das Einfrieren mit aktiviertem „Superfrost“ und auch ohne. Ergebnis: Die Kühlleistung lässt sich mit der Turbo-Taste meist deutlich steigern. Erfreulich: Niemand muss sich sorgen, dass die Superfrost-Funktion den Stromverbrauch in die Höhe treibt. Selbst wenn man sie vergisst, kehrt das Gerät nach spätestens 72 Stunden automatisch in den Normalbetrieb zurück. Dies verlangt seit 2013 eine EU-Vorschrift.

Ob ein Gerät an einem warmen oder kühlen Ort steht, beeinflusst enorm die Stromkosten. Für die geprüften Froster gilt: Pro Grad geringerer Außentemperatur sinkt ihr Stromverbrauch um zwei bis vier Prozent. Steht ein Gefrierschrank statt in der Küche im zehn Grad kühleren Keller, beträgt die Stromkostenersparnis oft ein Drittel.

Strom sparen lässt sich auch durch die Wahl der Größe. Die hohen Gefrierschränke und die Truhen verbrauchen im Schnitt 60 Prozent mehr Strom als die kleinen Modelle.

Umgerechnet pro Liter Gebrauchsvolumen arbeiten sie aber deutlich effizienter. Der Betrieb der großen Truhen von Bauknecht und Liebherr kostet in 15 Jahren nur etwa 600 Euro. Manch kleiner Schrank verursacht höhere Stromkosten.

Tipp: Wählen Sie ein Gefriergerät entsprechend Ihren Bedürfnissen. Ein großer Froster, der ständig halbleer ist, verschwendet Strom. Andererseits spricht nichts dagegen, sich ein gutes Gerät mit etwas mehr Platz zu gönnen – sei es für die Tiefkühlpizzen aus dem Sonderangebot oder die kleinen Brombeeren aus dem Garten.

->  Einbaugefrierschränke:Am besten frostet Liebherr IGN 1064 für 918 Euro. Viel billiger ist der Bauknecht GKIE2884 für 450 Euro.->   Frei stehende Geräte: Bester großer Gefrierschrank ist Liebherr GNP3255 (880 Euro), beste Truhe Bauknecht GTE220 (410 Euro).
-> Weitere Gute: Diese Testsieger aus „test“, 8/15 gibt’s nach Auskunft von Stiftung Warentest noch: die Einbaugeräte Miele FN30402i (1100 Euro) und Liebherr IGN1654-20 (800 Euro), die großen Standgeräte Bauknecht GKN 2173 (650 Euro) und Liebherr GNP 36666-20 (1200 Euro) sowie die Truhe Liebherr GTP2356/22B (645 Euro).

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