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NWZonline.de Ratgeber

Der Beste punktet mit starkem Akku und Weitwinkel

07.11.2011

BERLIN Camcorder stehen für einfaches Filmen: Die Geräte sind leicht und liegen gut in der Hand. Handhabung und Bildstabilisierung sind auf bewegte Bilder optimiert. Sie sind die Allrounder für Urlaubsvideos, Hochzeiten und bewegte Kinderbilder: HD-Camcorder mit hoher Auflösung, passend zum modernen Flachbildfernseher. Die Stiftung Warentest hat 34 Camcorder getestet (11/11). Alle zeichnen auf Speicherkarte auf, einige zusätzlich auf Flashspeicher oder Festplatte. Fünf Camcorder können sogar in 3D filmen.

Testsieger ist der Sony HDR-CX700VE. Ein guter HD-Camcorder mit 96 GB Speicher intern und Steckplatz für eine Speicherkarte. Er liefert besonders gute Videos und ist sehr gut bei Tageslicht. Pluspunkte: starkes Weitwinkel, sehr guter Autofokus, guter Sucher und lange Betriebsdauer – 151 Minuten mit einer Akkuladung. Der CX700VE kostet rund 1110 Euro. Billiger ist das Schwestermodell Sony HDR-CX690VE. Nur mit Speicherkarte, ohne GPS-Empfänger. Preis etwa 865 Euro.

Bester Camcorder in der Videofunktion ist der Canon Legria HF G10. Ein HD-Camcorder mit 32 GB Speicher intern und Platz für zwei Speicherkarten. Er macht beste Videos im Test und ist sehr gut bei schwachem Licht. Sucher und Autofokus sind sehr gut. Starkes Weitwinkel, großer Monitor. Sein Nachteil: groß und schwer. Das Spitzenmodell von Canon kostet 1 280 Euro.

Wer sparen will, kauft ein Modell ohne internen Speicher. Die Anbieter offerieren die Camcorder in verschiedenen Ausführungen: mit und ohne Speicher, mit abgespeckter oder üppiger Ausstattung. Die Tester empfehlen einen Sucher und ein Anschluss für ein externes Mikrofon. Der Sucher hat vor allem bei Sonnenlicht deutliche Vorteile gegenüber dem Monitor: Er spiegelt nicht. Ein externes Mikrofon verbessert den Ton. Wer nur gelegentlich filmt, kann auf diese Details zur Not verzichten.

Gut und günstig sind folgende getestete Camcorder: Canon HF M41 (715 Euro), Panasonic SD800 (680 Euro) und Panasonic SD99 (465 Euro). Die beiden Modelle von Panasonic können sogar in 3D filmen, mit Vorsatzlinse gegen Aufpreis (VW-CLT1E, etwa 250 Euro). Besonders plastisch wirken die Aufnahmen mit der Vorsatzlinse nicht, urteilen die Warentester. Der 3D-Effekt funktioniert aber zumindest im Nahbereich, etwa bei Porträts.

Die echten 3D-Camcorder von JVC TD1 und Sony TD10E sind besser als die 3D-Vorsatzlinse von Panasonic. Die 3D-Camcorder haben zwei Objektive und zwei Bildchips. Sie nehmen gleichzeitig zwei Bilder auf: für das rechte und linke Auge. Der Abstand zwischen den Bildern, die Stereobasis, beträgt bei JVC und Sony drei Zentimeter. Die Bilder wirken erstaunlich plastisch. Je nach Aufnahmewinkel, Einstellung und Entfernung verschwinden Objekte in der Tiefe des Raumes oder ragen effektvoll aus dem Bild hervor. Beide 3D-Camcorder filmen auf Wunsch auch in 2D. Die 3D-Funktion lässt sich einfach an- und ausschalten.

 @ Mehr Testergebnisse unter http://www.test.de/camcorder    Für beste Videos: Canon HF G10 (1280 Euro), Canon HF M41 (715 Euro) und Sony CX700 (1110 Euro). Alternative: Gut und günstig ist der Panasonic SD 800 für 680 Euro.   Für 3D: JVC TD1 (1430 Euro). Alternative: Sony TD10E (1270 Euro). Für Linkshänder: Samsung Q 10 für 247 Euro. Den Camcorder einfach drehen, das Monitorbild dreht mit.   Für Sparfüchse: Camcorder ohne internen Speicher sind billiger. Besonders preiswert ist der Panasonic SD 99 für 465 Euro.

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