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NWZonline.de Ratgeber

Filmreife Videos und guter Klang zum stolzen Preis

14.10.2013

Berlin Das Ja-Wort am Altar, der erste Geburtstag oder ein Abenteuerurlaub: Unvergessliche Momente filmen mittlerweile viele Camcorder in toller Qualität. Die besten Geräte haben einen stolzen Preis. Deutlich günstigere Modelle machen aber auch gute Aufnahmen. Welches Aufnahmegerät ist also die richtige Wahl?

21 Camcorder und elf bauähnliche Modelle haben die Tester geprüft. Auf den ersten Blick weichen die meisten Testergebnisse nicht stark voneinander ab. 18 Camcorder erreichen das Qualitätsurteil Gut, 13 ein Befriedigend, der Toshiba Camileo X150 schafft mit schwachen Videos und schlechtem Ton nur ein Ausreichend. Bis auf den Samsung HMX-F90 zeichnen alle in hoher Auflösung (Full HD) auf. 1240 Euro kostet der Testsieger HDR-PJ780VE von Sony, 238 Euro der ebenfalls gute HC-V210 von Panasonic. Die 1000 Euro Differenz kann sparen, wer auf vielseitige Ausstattung verzichtet und bei der Qualität mancher Aufnahme kleine Abstriche macht. Technische Details erweisen sich in der Praxis schnell als relevant, schreibt die Zeitschrift „test“ im Oktober.

Das beginnt beim Sucher: Der winzige Zusatzbildschirm wird zur Motivwahl ans Auge gehalten. Nur die ersten fünf Camcorder in der Tabelle besitzen einen – alles teure Geräte. Mit ihnen filmen Nutzer bei herrlichem Sonnenschein ohne Einschränkung. Die preiswerteren Camcorder zeigen das Motiv nur auf dem klappbaren Monitor. Sein Vorschaubild ist bei Sonne kaum zu sehen.

Beim Ton liegen ebenfalls die kostspieligen Camcorder vorn. Nur drei nehmen den Klang relativ klar auf: der Testsieger sowie Sony HDRPJ650VE für 795 Euro und JVC Everio GC-PX100 für 980 Euro. Die internen Mikrofone leisten bei diesen Modellen viel. Nützlich ist auch ein Zoommikrofon. Es erfasst bevorzugt den Ton des herangezoomten Bereichs. Acht preiswerte Camcorder bringen es jedoch nicht mit. Weniger klangstarke Camcorder könnten ihr Defizit mit Hilfe eines externen Mikrofons wettmachen. Bei den günstigeren Camcordern verzichten Hersteller aber oft auf den entsprechenden Anschluss.

Alle Camcorder fotografieren auch. Fünf Modelle im Test überzeugen mit einer sehr guten Fotofunktion. Das günstigste ist Panasonic HC-X810 für 640 Euro. Allerdings haben sämtliche getesteten Camcorder beim Fotografieren wie auch beim Filmen eine Schwäche: Sie eignen sich nicht besonders für Weitwinkelaufnahmen.

Fernbedienung, GPS, WLan, Mikrofoneingang, Blitz, Videoleuchte – vor allem bei den Zusatzfunktionen haben die teuren Geräte die Nase vorn. Kein preiswertes schneidet bei der Vielseitigkeit gut ab. Über einen integrierten Projektor verfügen die Sony-Modelle HDRPJ780VE und 650VE. Mit ihnen lässt sich das Gefilmte direkt an die Wand projizieren. Die Projektoren sind jedoch lichtschwach. Sie taugen eher zum Amüsement.

->  Wer Wert auf viele Gestaltungsmöglichkeiten legt, muss bei Camcordern Geld in die Hand nehmen. Teure Geräte wie der Testsieger (10/13) Sony HDR-PJ780VE für 1240 Euro bieten viele Zusatzfunktionen. Als Einziger liefert er eine sehr gute Videoqualität, sein Ton überzeugt, und seine Fotos taugen fürs Album.
-> Videofilmern mit kleinem Budget ist der Panasonic HC-V210 zu empfehlen. Für 238 Euro filmt und fotografiert er gut, hat aber kaum Extras. Das 225 Gramm leichte Gerät eignet sich bestens für Reiselustige.

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