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Aktualisiert vor 39 Minuten.

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NWZonline.de Ratgeber

Spaghetti: Lieblingsnudel nur Durchschnittsware

21.09.2015

Berlin Welche Spaghetti sind die besten? Der Test von 25 Produkten zeigt: Die Lieblingsnudel der Deutschen ist heute Durchschnittsware mit kleineren Fehlern. Immerhin zwei Spaghetti bescheinigen die Tester in Aussehen, Geruch und Geschmack die Note „Sehr gut“.

Exportschlager

Die Geschichte der industriell hergestellten Hartweizennudeln begann vor rund 100 Jahren. Damals erfand der Italiener Fereol Sandragne die erste komplette Nudelproduktionsanlage. Infolge dessen wurde italienische Pasta zur Massenware und zum Exportschlager. Heute werden Nudeln hoch standardisiert hergestellt: vom Teigmischen bis hin zum Trocknen. Das gilt auch für Spaghetti. Umfragen zeigen: Die langen Dünnen sind quer durch alle Altersgruppen die mit Abstand beliebteste Nudelform.

Welche Spaghetti haben das meiste Aroma, kleben nicht nach dem Kochen und sind frei von Schadstoffen? Im Test traten 25 Produkte gegeneinander an: darunter 20 klassisch helle aus Hartweizen, drei aus dunklem Vollkorn und zwei ohne Gluten. Um die vorderen Plätze konkurrierten deutsche Marken wie Bernbacher und Riesa, italienische wie Barilla und De Cecco sowie zahlreiche günstige Handelsmarken.

Die Tester prüften sie auf Aussehen, Geruch und Geschmack sowie auf Keime und Schadstoffe. Am Ende gibt es insgesamt viele „gute“ Spaghetti, darunter die Spaghettini N. 5 von Barilla, aber auch die K-Classic-Spaghetti von Kaufland für nur 49 Cent pro 500-Gramm-Packung. Einmal heißt die Note nur „ausreichend“. Im Prüfpunkt Sensorische Beurteilung schaffen zwei die Note „Sehr gut“.

Der Test offenbarte: Trotz standardisierter Produktion laufen nicht alle Spaghetti einwandfrei vom Band. Die Prüfer fanden unter anderem bei den rohen, ungekochten Nudeln Luftblasen sowie ungleich lange oder gebrochene Stücke.

Solche Mängel entstehen beispielsweise, wenn sich Grieß und Wasser beim Teigmischen ungenügend verbinden oder Nudeln nicht langsam von innen nach außen trocknen.

Kleie-Geschmack

Ebenso waren die meisten Spaghetti nicht frei von Schadstoffen: Die Prüfer wiesen vor allem Schimmelpilzgifte und Rückstände von Mineralölen nach. Einige Produkte kosteten die Schadstofffunde eine bessere Note.

Gewöhnungsbedürftig, aber gesund sind Vollkornspaghetti. Sie sehen deutlich dunkler aus als die klassischen hellen, fühlen sich im Mund rauer und körniger an, schmecken aromatisch, leicht süßlich und nussig. Für viele ist der Kleie-Geschmack ungewohnt. Vollkornspaghetti haben in etwa genauso viele Kalorien wie die hellen – um die 350 Kalorien je 100 Gramm –, aber oft mehr als doppelt so viele Ballaststoffe, zudem mehr Mineralstoffe.

Glutenfreie Spaghetti verzichten auf Gluten, das Klebereiweiß des Weizens. Die zwei Produkte im Test von Lidl und Seitz werden auf Basis von Maismehl hergestellt. Dass sie ohne Weizen auskommen müssen, macht sich im Geschmack bemerkbar.

->  Ob helle oder dunkle Spaghetti: In beiden Gruppen gibt es empfehlenswerte. Die besten klassischen hellen Spaghetti heißen K-Classic von Kaufland. Geschmacklich überzeugen Mondo Italiano von Netto Marken-Discount etwas mehr. Beide sind mit 49 Cent pro 500 Gramm sehr günstig. Weitere gute helle Spaghetti bieten Barilla für 1,59 Euro, Aldi Süd, Rewe und Norma für 49 Cent. Die besten Vollkorn-Spaghetti stammen von Denree – mit Biosiegel für 99 Cent. Alnatura hat gute dunkle Spaghetti für 95 Cent. Geizen Sie beim Kochen nicht mit Wasser: 100 Gramm Nudeln brauchen einen Liter Wasser und einen gehäuften Teelöffel Salz. Verzichten Sie auf Öl im Wasser. Die Nudeln sollten weich, beim Hineinbeißen aber noch leicht bissfest sein. Im Test (9/15) lag die Kochzeit für den Al-dente-Punkt bei sieben bis zwölf Minuten. Probieren Sie zwischendurch. Spaghetti liefern viele komplexe Kohlenhydrate und versorgen den Körper lange mit Energie. Eine 100-Gramm-Portion deckt für Zehn- bis Zwölfjährige und auch für Erwachsene etwa zwei Drittel der Kalorien einer Hauptmahlzeit ab.

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