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Auto und Motorrad kollidiert – B212 voll gesperrt
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Aktualisiert vor 11 Minuten.

Unfall Bei Elsfleth
Auto und Motorrad kollidiert – B212 voll gesperrt

NWZonline.de Ratgeber

Mit dem Fehlverhalten anderer rechnen

10.09.2005

BONN Radfahrer sollten die Strecke stets genau im Blick haben. Eine Hand am Bremshebel kann Unfälle vermeiden.

Von Felix Rehwald BONN - Schotter oder ein Schlagloch – schon kleine Unebenheiten im Weg können Radfahrern zum Verhängnis werden. Um Stürze mit üblen Verletzungen zu vermeiden, empfehlen Experten, möglichst vorausschauend zu fahren. Radfahrer sollten die Straßen „lesen“ lernen, empfiehlt Bernd Kulow vom Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) in Bonn. Die Gefahren durch schlechte Wegabschnitte seien nicht zu unterschätzen: Gerade bei Radfahrern sei bei Stürzen das Verletzungsrisiko verhältnismäßig groß.

In Städten bereiteten Fahrradfahrern auch zugeparkte Radwege Probleme, ergänzt Bettina Cibulski, Sprecherin des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) in Bremen. Oft zwingen Falschparker zu riskanten Ausweichmanövern – auf die Straße oder den Gehweg. Dabei drohen Kollisionen mit Fußgängern. In vielen Städten entsprechen die Radwege nicht in jedem Fall den geforderten Mindestbreiten von 1,50 Meter. Kommunen sparen außerdem an deren Instandhaltung. Kommt ein Radfahrer auf Grund von Radwegschäden zu Fall, so sei er bei Schäden meistens selbst haftbar. „Man kann nicht wegen eines holperigen Radwegs die Stadt verklagen. Wenn man in ein Schlagloch gefahren ist, hätte man eben ausweichen müssen.“ Dazu rät auch Michael Hartje von der Deutschen Verkehrswacht (DVW) in Bonn. Zum vorausschauenden Fahren gehört laut Hartje für Radfahrer auch, mit den Fehlern anderer Verkehrsteilnehmer zu rechnen. So kann etwa ein LKW-

Fahrer einen Radfahrer im toten Winkel übersehen. Oder ein Autofahrer öffnet am Straßenrand die Tür, ohne sich zu vergewissern, ob auch wirklich nichts von hinten kommt. Gerade Radfahrer sollten diese Regel beherzigen und defensiv fahren, betont Hartje: „Auch wenn Fahrradfahrer im Recht sind, sind sie immer die schwächeren Verkehrsteilnehmer.“ Vorausschauendes Fahrradfahren darf jedoch nicht dazu führen, dass Radfahrer einfach auf den Gehweg ausweichen, wenn der Radweg vor ihnen uneben wird. Auf dem Gehweg dürfen laut Bettina Cibulski nur Kinder bis zu einem Alter von zehn Jahren fahren. Allerdings dürften Radfahrer von einem unebenen Radweg durchaus auf die Straße ausweichen, so ADFC-Sprecherin Cibulski. Die Straßenverkehrsordnung (StVO) schreibe lediglich vor, dass Radwege dann zu benutzen sind, wenn es „zumutbar“ ist. Zwar sei das eine dehnbare Beschreibung, erwachsene Radfahrer sollten sich jedoch nicht beirren lassen: „Wenn man das Gefühl hat, dass der Radweg

schlecht ist und man sich deshalb nicht sicher fühlt, sollte man auf der Straße fahren.“

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