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NWZonline.de Ratgeber

Umweltschutz: Ignoranz kommt nicht mehr in die Tüte

31.12.2021

Oldenburg Vor fast genau 50 Jahren schlug ein Buch ein wie eine Bombe: „Die Grenzen des Wachstums. Bericht des Club of Rome zur Lage der Menschheit“ lautet der Titel der Anfang 1972 veröffent­lichten Studie zur Zukunft der Weltwirtschaft, beauftragt von einem interdisziplinären Ex­pertenrat aus 30 Ländern. Ausgangspunkt war, zu zeigen, dass das individuelle, ­lokale Handeln ­der Menschen massive globale Auswirkungen hat.

Durch die gelenkten Wirtschaftsströme, Massenkonsum und später Online- Handel sind die negativen ­Folgen immer stärker sichtbar ge­worden: die Flut an Ver­packungsmaterial, deren Entsorgung in Entwicklungs­länder, die Vermüllung von Landschaft und Ozeanen.

Fotoschau ab 30. April

Umweltschützer und andere Initiativen schlagen schon lange Alarm, die Politik reagiert meist wirtschafts­getrieben, doch das Müll-Problem ist geblieben und kann nicht oft genug thema­tisiert werden. „Planet or ­Plastic?“ lautet fragend der ­Titel der National Geographic-Ausstellung, die das Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg gemeinsam mit den Agenturen Mediavanti und Expona zeigt, und die vom 30. April bis zum 28. August 2022 erstmals in einem deutschen Museum zu sehen wird. Auch der Ausstellungsort mit der alten Gleishalle neben dem Oldenburger Bahnhof ist sehr bemerkenswert.

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Mit 70 beeindruckenden Bildern von Fotografinnen und Fotografen aus aller Welt erzählt „Planet or Plastic?“ die Geschichte von Kunststoff seit seiner Erfindung vor mehr als einem Jahrhundert bis zum heutigen Massenkonsum.

Die Foto-Ausstellung versucht, das Bewusstsein für die Abhängigkeit der Gesellschaft von Plastik zu schärfen. Dazu stellt sie die globale Plastikmüllkrise visuell dar und hebt innovative Personen und Gemeinschaften hervor, die an Lösungen für dieses dringende Problem arbeiten. Sie baut auf der mehrjährigen Initiative von National Geographic auf, die Menge an Einwegplastik zu reduzieren, die in die Ozeane gelangt.

Direktorin sehr stolz

„Diese Ausstellung ist nicht nur spektakulär, sondern auch unglaublich wichtig“, sagt Dr. Ursula Warnke, Direktorin des Natur und Mensch. „Wir sind sehr stolz, dieses Highlight in Oldenburg präsentieren zu können.“ Sie betont zudem, dass ihr Haus sich seit langem für Nachhaltigkeit und die Sensibilisierung für Umweltfragen einsetze. „So betrachtet ist dies hier sicherlich das I-Tüpfelchen auf unser Engagement.“

Und Claus Spitzer-Ewersmann, Geschäftsführer des Kooperationspartners Mediavanti und Organisator der ­beliebten Schau „World Press Photo“ in Oldenburg, ergänzt: „Die Verschmutzung der Meere durch Plastikabfall ist eines der großen Probleme unserer Zeit. Wenn diese Ausstellung deutlich werden lässt, dass wir alle gefordert sind, das zu ändern, haben wir viel erreicht.“

In alter Gleishalle

Ausstellungsort ist eine seit Jahren nicht mehr genutzte ehemalige Gleishalle direkt neben dem Oldenburger Hauptbahnhof. Eigentümer Dietmar Schreyer: „Wir freuen uns sehr, dass sie als Standort dieser besonderen Schau ausgewählt wurde.“ Die Halle und ihr unmittelbares Umfeld ­werden in den kommenden Monaten für den Ausstellungsbetrieb hergerichtet.

Oliver Schulz Leitender Redakteur / Redaktion Kultur/Medien
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