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NWZonline.de Ratgeber

MINI-HIFI-ANLAGEN: Wo es auf den guten Ton ankommt

23.02.2009

BERLIN Als die Stiftung Warentest das letzte Mal Mini-HiFi-Anlagen getestet hat, war das Ergebnis ernüchternd. Vor allem die Lautsprecher verdarben den Spaß an der Musik. Diesmal klingt die Hälfte der Mini-Anlagen „gut“. Dabei sind sie gar nicht mal teuer. Knapp 200 Euro kostet die billigste „gute“ Anlage, die Sony CMT-HX30. Und die teuerste im aktuellen Test, die Denon D-M37, ist mit 385 Euro immer noch preiswerter als die billigste Anlage von damals.

Trotz ihrer kleinen Preise spielen die Geräte auch bei der modernen Unterhaltungselektronik mit, denn alle geprüften Modelle haben einen USB-Anschluss. Daran lassen sich Speicherstifte und MP3-Spieler anschließen, und die darauf gespeicherte Musik kann über die Fernbedienung ausgewählt und über die Anlage wiedergegeben werden. MP3-Spieler, bei denen der direkte Anschluss nicht klappt, können über ein Kabel zwischen Kopfhörerausgang oder – wenn vorhanden – über ihren „Line“-Ausgang am Audioeingang der HiFi-Anlagen ohne Fernsteuerung betrieben werden.

Kenwood bietet zusätzlich noch Kartenschächte für zwei SD-Speicherkarten, wie sie als Datenspeicher für Digitalkameras und MP3-Spieler verwendet werden. Damit ist es gar kein Problem mehr, jede Menge Musik vom Computer zur Mini-HiFi-Anlage zu tragen und dort wiederzugeben.

Für Misstöne sorgen, wenn überhaupt, die mitgelieferten Lautsprecher. Die Grundgeräte bieten meist die Voraussetzungen für guten Ton. Wer also noch einen Satz guter Lautsprecher aus Altbeständen zur Verfügung hat, kann den Klang verbessern.

Das Klangtuning lohnt sich bei der LG FB163 noch aus einem anderen Grund: Sie gehört zu den Testmodellen, die mit einem DVD- statt mit einem CD-Spieler bestückt sind. Sie geben nicht nur Audio-CDs wieder, sie stellen auch die Bildsignale von Video-DVDs und Foto-CDs bereit, wenn ein TV-Gerät angeschlossen wird. Der Fernseher wird dann auch als Anzeige für die Bedienmenüs und Videofunktionen genutzt. Neben LG FB163 können das JVC UX-G980V, Panasonic SC-PM86, Philips MCD716 und Sony CMT-DH3.

Mit TV-Empfängern als Anzeige-Ersatz gehen diese Anbieter aber ein Stück zu weit: Der Fernseher wird für wichtige Funktionen als Anzeige genutzt, weil die Anzeige an der Mini-HiFi-Anlage eingespart worden ist. So lassen sich Sonderfunktionen in der Regel nur in Kombination mit einem Fernseher nutzen. Das betrifft etwa den Zufallsbetrieb, die „Resume“-Funktion – das Weiterspielen einer Platte an der Stelle, wo die Wiedergabe gestoppt wurde – oder die Anzeige von Titel und Interpret. Und wenn kein TV-Gerät an die HiFi-Anlage angeschlossen werden soll? Dann ist es sinnvoll, auf eine Anlage mit DVD-Spieler zu verzichten.

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