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NWZonline.de Ratgeber

Sonnenschirme: Zwei mangelhafte Schattenspender trüben das Bild

17.05.2010

BERLIN Ein „guter“ Sonnenschirm kann inklusive Ständer 820 Euro kosten. Oder – mit leichten Einschränkungen in der Qualität – 69 Euro. Der teure Schirm kommt von der Schweizer Firma Glatz, der preiswerte von Ikea. Die Stiftung Warentest hat 15 Markt- und Ampelschirme für Terrasse und Garten untersucht („test“, 5/10). Sieben haben „gut“ abgeschnitten, sechs „befriedigend“ und zwei „mangelhaft“.

Sicherer Stand

Während der Marktschirm im klassischen Design mit Mittelstab daherkommt, ist der Ständer beim Ampelschirm auf die Seite verbannt. Da stört er weniger, und der Schattenplatz ist besser nutzbar. Die beiden Testsieger, die Ampelschirme von Glatz und Schneider, bieten zudem mehrere Verstellmöglichkeiten. So kann der Nutzer den Schirm fast jedem Sonnenstand anpassen.

Der günstigste „gute“ Ampelschirm, der Ikea Karlsö für 69 Euro, lässt sich dagegen nicht drehen und nur wenig neigen. Wenn die Sonne tief steht, bietet er kaum noch Schutz. Das trifft noch mehr für den billigsten „guten“ Marktschirm von Praktiker für 80 Euro zu (mit Ständer), der gar nicht verstellbar ist. Gute Verstellmöglichkeiten bietet der beste Marktschirm: Doppler Alu Pro für 170 Euro plus 129 Euro für den Ständer, der wie bei weiteren neun Schirmen dazugekauft werden muss. Im Lieferumfang enthalten sind nur die großen Plattenständer, allerdings ohne Platten. Die sind zwar nicht so schön wie die Granitsockel und auch schwer zu transportieren, bieten meist aber einen sicheren Stand.

Scharfe Kanten

Jeder Schirm wurde im Prüflabor 500-mal geöffnet und geschlossen, was etwa einer Nutzungsdauer von 2,5 Jahren entspricht. Für zwei Schirme aus dem Baumarkt, von Hornbach und von Obi, war die Belastung aber zu groß. Sie sind im Dauertest kaputtgegangen.

Kleine und scharfkantige Kurbeln, Hülsen und Hebel, an denen man sich die Finger klemmen kann, unkomfortable Befestigungen: Auch bei der Handhabung traten Schwachstellen zutage. So müssen zum Beispiel die Käufer der drei ähnlich konstruierten Schirme von Ikea, Max Bahr und Hellweg, sie beim Aufstellen mit einer Überwurfhülse und einem Hebel oder einer Schraube sichern. Das ist umständlich.

Schirme werden hauptsächlich in hellen Farben gekauft, die meist einen „sehr guten“ UV-Schutz bieten. Selbst die beiden schlechtesten haben noch einen „befriedigenden“ UV-Schutz. Größere Unterschiede zeigten sich bei der Lichtechtheit der dunklen Stoffe. Die grünen Schirme von Derby und Globus bleichen stark aus.

  ist der Marktschirm Praktiker Outdoor Reynosa für 40 Euro. Er ist allerdings nicht verstellbar. Der passende Granitständer kostet ebenfalls 40 Euro. Einen „guten“ Ampelschirm gibt es schon für 69 Euro, den Ikea Karlsö, bei dem der Plattenständer im Preis enthalten ist. Die Testieger (5/10) sind deutlich teurer. Die Ampelschirme Glatz Sunwing C+ und Schneider Rhodos kosten mit Ständer 820 beziehungsweise 250 Euro, der Marktschirm von Doppler fast 300 Euro.

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