Der Spot der Parlamentskollegen war Hermann Dinkla gewiss. „Ich gehe davon aus, dass ein Ostfriese die Landkarte von Europa kennen müsste“, witzelte der SPD-Abgeordnete Hans-Dieter Haase (Emden) über den CDU-Landtagspräsidenten aus Westerholt. Bei Dinklas Einladung zu einer Energiedebatte im Landtag war Niedersachsen in einer Grafik in Nordfrankreich aufgetaucht. Das sei wohl etwas verrutscht, entschuldigte Dinkla die Panne. „Da ist noch mehr verrutscht“, kritisierte die Grünen-Abgeordnete Ursula Helmhold die nach ihrer Meinung „einseitige Besetzung“ des Podiums mit Atom-Lobbyisten bei der Debatte.
Einen ganz speziellen Anti-Atom-Anstecker hat sich Grünen-Fraktionsvize Miriam Staudte angefertigt. Darauf wird in japanischer Schrift der Ausstieg aus der Kernenergie gefordert. Staudte hat sich die Buchstaben aus einem Flugblatt von Atomkraftgegnern ausgeschnitten. So ganz sicher ist sich die Grünen-Politikerin allerdings nicht, was da tatsächlich auf Japanisch steht. „Ich muss wohl mal an einem Sushi-Stand fragen“, schmunzelte Staudte.
Eigentlich sind die Städte Hannover und Braunschweig seit Hunderten von Jahren verfeindet – und das nicht nur beim Fußball. In der gleichnamigen Metropolregion arbeiten sie aber jetzt so gut zusammen, dass sich sogar die Oberbürgermeister an einen Tisch setzen. Es sei das erste gemeinsame Pressegespräch von Hannover und Braunschweig „seit Besiedelung der norddeutschen Tiefebene“, frotzelte Hannovers Oberbürgermeister Stephan Weil (SPD).
