Kayhauserfeld - Sie haben sich auch weit über die Region hinaus für die Baumschulen im Nordwesten stark gemacht: Nach 19 Jahren haben sich Uta zu Jeddeloh (Wardenburg) und Renke zur Mühlen (Bad Zwischenahn) aus dem Vorstand des Landesverbandes Weser-Ems verabschiedet. Damit machten sie gemeinsam mit Eckhardt Hinrichs (Wiesmoor), der 2005 dazugestoßen war, den Weg für einen Generationenwechsel frei.
Der Vorstand des Landesverbandes setzt sich künftig aus Ocko Martens (Westerstede), Holger Wilken (Wiesmoor) und Wilhelm Kruse (Melle) sowie Gitta Roßkamp (Wiefelstede) zusammen.
Die scheidenden Vorstandsmitglieder wurden mit minutenlangem stehenden Applaus verabschiedet. Uta zu Jeddeloh habe immer das große Ganze im Blick behalten, sagte zur Mühlen über seine Weggefährtin. Als Schatzmeisterin und Vizepräsidentin habe sie sich auch stark für den Zusammenhalt des Verbandes eingesetzt. „Auch die kleineren Betriebe müssen sich wiederfinden“, sei ein typischer Satz von ihr gewesen.
Eine besondere Ehre wurde Renke zur Mühlen zuteil. Er wurde zum ersten Ehrenvorsitzenden ernannt. „Renke zur Mühlen ist mit Leib und Seele Baumschuler“, sagte der ehemalige Ammerländer Landrat Jörg Bensberg. Er habe sich nicht nur für den Zusammenhalt im Verband sondern auch für verlässliche Rahmenbedingungen durch die Politik, die den Betrieben Luft lassen, stark gemacht. Dabei habe er sich durch seine „ruhige, sachliche, ehrliche und fachlich höchstqualifizierte Art“ sowie seinen „wertschätzenden Ansatz“ ausgezeichnet. „Die Fachlichkeit war immer sein Anliegen“, sagte der Präsident des Bundes deutscher Baumschulen, Helmut Selders. Er würdigte das ehrenamtliche Engagement auf Landes- und Bundesebene, wie auch die Arbeit des gesamten Vorstandes.
