BONN/NORDNIEDERSACHSEN - Die Region Niedersachsen-Nordsee ist in der Tabelle des am Dienstag vorgestellten Glücksatlas der Deutschen Post vom dritten auf den siebten Rang abgerutscht (Niedersachsen-Hannover liegt auf Platz neun). Allerdings nicht, weil die Menschen hierzulande weniger zufrieden wären (-0,01 Punkte, insgesamt 7,21), sondern aufgrund der deutlichen Zugewinne anderer Regionen.

An der Spitze der Skala liegt erneut Schleswig-Holstein mit einem Lebenszufriedenheitswert von 7,43 Punkten (maximal zehn Punkte). Auf dem 19. und damit letzten Platz rangiert Sachsen-Anhalt mit einem Zufriedenheitswert von 6,83 Punkten (Bundesdurchschnitt 7,07).

Die Nordniedersachsen seien hingegen in allen Teilbereichen des Lebens überdurchschnittlich zufrieden – die höchsten Werte erzielen sie anhand der Punkte 'Wohnen und Freizeit' (7,77) und Arbeit (7,32). Dazu heißt es in der Studie: 'Mit 27,0 Prozent liegt der Anteil der Kaltmiete an den Monatseinkünften deutlich unter dem bundesweiten Mittel (30,0). Dieser relativ geringe Anteil der Wohnkosten sowie die hohe regionale Attraktivität spielen sicherlich eine Rolle für die hohen Zufriedenheitswerte im Bereich ,Wohnen und Freizeit‘.'


Darüber hinaus sei bemerkenswert, dass das verfügbare Einkommen der Niedersachsen mit 20 823 Euro leicht unterdurchschnittlich sei, der diesbezügliche Zufriedenheitswert aber leicht überdurchschnittlich.

Alle Daten der Studie finden Sie auf der Homepage des Deutsche Post Glücksatlas 2017.

http://www.gluecksatlas.de/ http://www.gluecksatlas.de/