BRAUNSCHWEIG - Eine Änderung der Hartz-IV-Gesetze zugunsten von Schulkindern haben am Montag Kirchenvertreter und Politiker in Braunschweig gefordert. Der Braunschweiger Landesbischof Friedrich Weber, die Bundestagsabgeordneten Carola Reimann (SPD) und Carsten Müller (CDU), Oberbürgermeister Gert Hoffmann (CDU) sowie Vertreter mehrerer Organisationen hatten eine Allianz für mehr Chancengleichheit bei der Bildung ins Leben gerufen. Sie fordern, in den staatlichen Leistungen auch die Kosten für Schulmaterial zu berücksichtigen. Im zuständigen Bundesministerium für Arbeit und Soziales sollen nächste Woche 200 leere Schulranzen als Symbol für die Misere abgegeben werden. In Braunschweig ist mit Hilfe von Spendern ein Schulhilfefonds gegründet worden. Fast eine Million Euro stehen für Materialien zum Lernen bereit.
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