BRAUNSCHWEIG - In der Wolfsburger Stadtwerke-Affäre soll Ex-Pressesprecher Maik Nahrstedt (43) eine Geldstrafe von 10 800 Euro wegen Untreue zahlen. Weil er die Strafe nicht akzeptiert, kommt es demnächst zu einer Gerichtsverhandlung, teilte die Staatsanwaltschaft Braunschweig mit. Nicht nur gegen Nahrstedt, auch gegen Wolfsburgs Ex-Oberbürgermeister Rolf Schnellecke und Ex-Stadtwerke-Chef Markus Karp wird wegen Untreue, Vorteilsgewährung und Vorteilsannahme ermittelt. Die 10 800 Euro Strafe soll Nahrstedt zahlen, weil er für ein Fußballspiel des VfL Wolfsburg VIP-Karten orderte, die er auch an Freunde weiterreichte – bezahlen ließ er die Stadtwerke.
Kern der Stadtwerke-Affäre ist der Vorwurf, dass Nahrstedt für die CDU Wahlkampf gemacht und die Kosten über die Stadtwerke abgerechnet haben soll.
